Sonntag, 14. September 2008

Die Sonne lockte....


........und wir fuhren nicht mal aus Lichte raus.
Innerhalb des Ortes geht eine Straße steil den Berg hoch, wo noch einige Häuser stehen. Die Straße wurde dann zum ausgewaschenen Weg und schlecht befahrbar. Trotzdem fuhren wir so weit wie es eben ging nach oben, weil ich ja noch nicht so weit laufen konnte und gingen dann geradewegs in den Wald. Auf der Spitze wehte ein ganz schön raues Lüftchen, und kühl war es auch. Trotzdem,...es hat sich geloht.....Oder?












Die volle Pracht der Göttin Holla,...in freier Natur,...einfach wunderbar....





Ein kleines "Päuschen" war von Nöten......und noch mal den Ausblick genießen...


Feuerfest



Heute, am 14. September, wurde nach Überlieferungen, im alten Ägypten eine Zermonie des Feuers abgehalten. Das Volk feierte ein Fest der Lichter mit Kerzen, Lampen und Laternen aller Art vor ihren Göttinnen und Göttern, und den Statuen der Ahninnen. Diese wurde mit dem Licht aufgefordert die Hinterbliebenen zu besuchen.
(Quelle: Schlangengesang)

Samstag, 13. September 2008

Das beste draus gemacht......

Nun sitze ich heute hier vorm Laptop, noch die Musik der Santeria im Ohr und , vor allem, im Herzen, und resümiere über den gestrigen Tag,....was ich hätte anders machen können?
Aber wozu? Es ist alles richtig, so wie es ist, auch wenn der Tag nicht so gelaufen ist, wie ich`s mir vorgestellt hatte.
Zuerst konnte ich überhaupt keine Musik anmachen, weil meine Eltern oben drüber schliefen. Als sie dann endlich aufgestanden waren, und ich so drei, viel Lieder, zum Mißfallen meiner Mutter natürlich, die wieder mal aus Unverständnis, und Missbilligung die Nase rümpfte, gesielt hatte, kam der Jörg nach Haus und bevölkerte das Wohnzimmer und den Laptop, weil er nochBewerbungen schreiben muste.
Also,.....war nix mit tanzen und feiern.......
ich meine, gut,......nach zwei Lieder geht mir eh`die Puste aus...........Da habe ich halt dann die Kopfhörer aufgezogen und hab´ im Sessel Trockenschwimmen gemacht,.......zumindest muss es für die Leute, die nicht hörten, was ich hörte, so ausgesehen haben.



Dann wurde es mir doch zu blöd, weil der Jörg schon genervt guckte, schnappte mir eine Zigarre und ging in den Hof.
Dort holte ich mir einen Plastikstuhl raus, setzte mich hin, und zündete..........
Nun stelle man sich vor:In einem kleinen Dorf, sitzt eine fast 50 jährige Frau im Hof und zieht genüßlich an einer Zigarre.....
Da ist der "Anstand" wieder mal nich gewahrt, und meine Eltern dürfen sich wieder mal für mich schämen.
Aber als ich so ruhig, dort sitzend, meine Zigarre genoss, hörte ich viel aufmerksamer auf all die Geräusche um mich herum, auch die von Menschen. Und so ganz allein war ich ja auch nicht. Da waren die vielen Pflanzen, Bäume und nicht zu vergessen, meine Begleiter, die Spinnen, die mir Gesellschaft leisteten.
Unser Nachbar (Don Quichote) hatte offensichtlich Feierlichkeiten zu bestehen und bekam Besuch von seinen Kinder und Enkelkindern. Da hörte ich ihn doch lauthals brüllen, er was Spotlehrer, und hat immer so einen Ton drauf, :"Wer nicht mal "Guten Tag" sagen kann, der muss wieder einsteigen und nach Hause fahren." Kurze Zeit später kam seine Frau an´s Fenster, und bevor sie was sagen konnte, wiede holte er´s noch mal. Da fing sie dann an mit einer herzzerreissenden, weinerlichen Stimme dem Kind entgegen zu jammern:"Die Kleine kann nicht rein kommen, die will nicht "Guten Tag sagen. Na da muss ich doch gleich rein gehen und anfangen zu weinen." Die Stimme blieb ihr fast weg dabei. Gleich drauf, fing das Kind an zu weinen..........Kein Wunder, dachte ich, ihr wisst schon, wie man Kinder einschüchtert, und dann wundert ihr Euch, wenn sie anfangen zu weinen. Das arme Kind begriff gar nicht, dass sich "Erwachsene" so , und warum auch, verstellen, um ihre Erziehungsmaßnahmen anzubringen. Diese Bedingsungsknüpferei",....wenn Du nicht dann.......
Das Kind wird schon noch lernen Spielchen zu spielen und sich gekonnt zu verstellen, zu manupulieren, um zu bekommen, was sie will,....später, wenn sie etwas älter ist,.........


Nachdem ich meine Zigarre gnüßlich geraucht hatte, dachte ich, schaust halt mal hoch. Und da sah ich, warum ich die ganze Zeit im Hof besser aufgehoben war. Jörg rannte, wie von der Terrantel gestochen herum und fluchte, weil wieder dies nicht klappte und jenes nicht funktionierte wie er sich´s vorgestellt hatte.
Meine positive Energie, die ich mir bis dahin erhalten hatte, stieß ganz mächtig auf negative Energie. Kabummm......


Freitag, 12. September 2008

Homage an Oshun

...........meine Göttin, meine Freundin, meine Lehrerin,.....mein Leben, die mich lehrte wieder zu leben, der ich versprach, wieder zu tanzen, auch wenn es nur für ein paar Minuten wäre, die mich aufforderte, meine Stimme im Gesang, zu ehren der Orisha`s, zu erheben, egal, wie es sich anhört,......für andere.

Sie gab mir meine Lebensfreude zurück, die Frau durch Bewegung und Töne wieder entdecken mußte, weil sie sie schon fast verloren glaubte, verschollen, vergessen, vergraben,.....in der Kraftlosigkeit,.....der Unbeweglichkeit.

Ori Ye Ye O

Bi omo Osun gba ile le
O su o. Ase wole wu re.

Oshun, du Verständnisvolle. Allergütigste Mutter, Oshun, gnädigste und wohlwollenste aller Orisha, eine, die große starke Brüste hat, eine, die Kinder beschichtigt mit Ornamenten aus Messing.
Onikii, die die Geheimnisse der Kulte kennt, sie aber nicht verrät. Eine, die einen kühlen frischen Thron hat. Eine, die Geld im Sand vergräbt
Die gütige Mutter, die Königin des Flusses, Wasser, das fließt und niemals schläft.
Eine, die heilendes Wasser gibt, ohne etwas dafür zu verlangen.
Eine, die kranke Kinder behandelt, gut und wirkungsvoll
Ayila, rette mich!
Von seiner Gottheit kann man Heil und Errettung erwarten.
Manchmal weiß ich nicht, wie ich mich selbst retten kann.
Ich huldige Dir, Oshun, Ashe.


Schon lange hatte ich den Weg zu den Orisha`s gefunden, sah, in einem Augenblick vollkommener Klarheit, mein "Kopf - Orisha" leuchten. Es war Oshun!!!!!
Ich beschäftige mich viel mit Yoruba, Santeria, Candomble´, hatte guten Zugang zu den Orisha`s, aber Oshun......? Eigentlich müsst sie mir doch so nah sein, dachte ich. Ich spührte ihre Präsenz nicht, und wunderte mich........
Aber wie das so oft mit den göttlichen Energien ist, sie kommen, wenn sie es für richtig halten, besuchen einen, wenn frau sie nicht erwartet.


Eines nachts träumte ich,....einen sehr intensiven Traum.
Ich war mit meiner Familie in einer Stadt, wo ein Fest war. Auf den Straßen waren viele Menschen. Wir liefen auch dort lang, schauten uns alles an.
Dann hörte ich Musik. Ich trennte mich von den Anderen, und ging in die Richtung, wo die Musik herkam, ging in das Gebäude, und sah auf einer Bühne eine Band spielen. Die "Frontfrau", die Sängerin, war eine wunderschöne Mulattin, die afrikanische Kleidung trug. Ich stellte mich direkt vor die Bühne, hörte eine Weile zu. Dann machten die Musiker eine Pause. Die Mulattin stieg von der Bühne herunter, ging an mir vorbei und lächelte mich an. Die ganze Zeit ging mir die Frage durch den Kopf:"Wer ist das? Ich kenne sie!" Dann dreht sie sich um und kommt auf mich zu, greift nach meinem Arm und hällt in fest, sieht mir dabei in die Augen und lacht........, und fragt mich:" Du weisst nicht wer ich bin?? Weisst Du wirklich nicht, wer ich bin??"
Dann wachte ich auf.

.......und sofort dämmerte mir,......es war Oshun, die zu mir gekommen war,...endlich!
Seit diesem Traum ist sie immer bei mir, steht mir zur Seite, hilft mir, berät mich, zeigt mir den Weg,......führt mich auf "diesen" zurück, falls ich doch mal davon abkommen sollte.

Oshun ist die Venus unter den Orishas und bezaubernde Liebhaberin von süßen und schönen Dingen. Sie ist süß wie Honig und weiss die Männer in ihren Bann zu ziehen. Das Geheimnis ihrer Macht ist das Herrschen aus dem Hintergrund. Sie ist sehr diplomatisch im Ausspielen ihrer Macht und weiss um die Kunst, durch Nachgeben zu siegen.
Sie herrscht über die Flüsse und das Süßwasser, aber auch über den Fluß in uns ( das Blut in unseren Adern).


Oshun´s Energie ist ziehmlich kompliziert. In der Mythologie des Ifa beispielsweise ist Oshun für Empfängnis und Geburt zuständig, ihr Kinder überlässt sie dann jedoch gern Yemoja zum Großziehen. Es ist nicht so, dass sie keine gute Mutter ist, sein könnte. Ihre Energie, ihre Talente kommen einfach in einer freien und unbehinderten Lebensweise besser zum Ausdruck. Oshun wäre ein außerordentlich reizbarer Orisha, wenn sie zu häuslicher Lebensführung verurteilt wäre. Omo (Kinder) Oshun´s können mit einer ganzen Serie total logischer Argumente konfrontiert werden, die für eine bestimmte Handlungsweise sprechen, und obgleich sie die Logik der Argumente voll und ganz begreifen, treffen sie weiter ihre Entscheidungen "aus dem Bauch" heraus. Die kann für die Menschen um sie herum sehr frustrierend sein, doch Oshun`s haben, energetisch gesehen, keine andere Wahl. Sie handeln aufgrund von Gefühlen.

Bei Oshun´s können Spott, Geringschätzung oder Mangel an Respekt Wut- und Zornesausbrüche hervorrufen. Was ihr in die Quere kommt, wir rücksichtslos nieder gemacht.
Niemand im Ifa möchte Oshun´s Zorn auf sich ziehen. Auch zur Vergebung ist sie nur in seltenen Fällen bereit.
Oshun liebt ihre Kinder, gibt ihnen von allen das Beste.
Ihre Vorliebe für die schönen Dinge des Lebens hat auch eine Schattenseite. Oshun Männer und Frauen müssen sich vor dem Zuviel hüten. Ein wenig Bescheidenheit tut hier gut.


Oshun kennt sich mit Hexerei bestens aus, und ihre Kinder haben eine instinktive Begabung für diese Kunst.Oshun´s bevorzugen lebhafte Farben, lieben Musik, Tanz und äußere Anregung.
Wer versucht sie einzuschränken, erschöpft ihre Energie und sie gehen lieber.
Der Pfau ist Symbol ihrer Schönheit und ihrer Haltung,......und fünf Pfauenfedern zur Verziehrung sind fester Bestandteil von Oshun´s Thron. Spiegel und Fächer, nebst Muscheln und Messinggegenstände, gehören zu den Symbolen, die sie besonders mag.
"Süßes", Kuchen, Orangen, Zimt, Honig und Kürbis sind ihre Lieblingsnahrung.

Ihre bevorzugten Kräuter sind Anis, Eisenkraut, Himbeere, Johanniskraut, Kamille, Klette, Kürbis, Myrrhe, Ringelblume, Sonnenblume und Sonnenhut.
Ihre Zahl ist die "fünf", ihre Farben sind gelb, gold (Bernstein Koralle) und orange.
Ihr Tag ist der Donnerstag, in manchen Ländern auch der Freitag, und der ihr geweihte Feiertag ist der 12. September.


Wie es kam, dass Oshun zur Botschafterin von Olodumare wurde.
Vor langer Zeit wurden die Orishas rebellisch und lehnten sich gegen Olodumare, den Herrn des Himmels, auf. Sie meinten, dass sie die Kraft ( Ashe´) unter sich aufteilen, und Olodumare entmachten sollten, er wäre so wie so viel zu weit weg, um sich um ihre Belange kümmern zu können.
Doch Olodumare bekam Wind von der Sache und beschloss, die Orishas für ihre Vermessenheit zu bestrafen. Er hielt den Regen zurück, so dass von Stund an kein Tropfen mehr auf die Erde fiel. Es dauerte nicht lange und alles auf der Erde begann zu vertrocknen, und die Tiere, Menschen und auch die Orishas begannen hunger zu leiden.
Nun merkten die Orishas was sie durch ihren Hochmut angerichtet hatten, und beschlossen, Olodumare eine Nachricht zukommen zu lassen und ihn um Verzeihung zu bitten.
Doch sein Haus war viel zu weit entfernt, und alle Vögel, die sie als Botschafter ausgesandt hatten, kamen unverrichteter Dinge zurück. Sie waren nicht in der Lage, bis zu Olodumare´s Haus vorzudringen, und ermüdeten und erschöpft brachen sie die lange Reise jedesmal vorzeitig ab.
Da erschien der Pfau vor den Orishas und bat darum, es selbst zu versuchen. In Wahrheit war es Oshun, die in Gestalt des Vogels zu den Orishas gekommen war.
Die anderen Orishas lachten sie aus und meinten, dass so ein stolzer Vogel, der so viel Wert auf sein Äußeres legen würde, wohl unmöglich in der Lage sein könne, die lange und beschwerliche Reise auf sich zu nehmen.
Doch der Pfau bestand darauf, zu Olodumare zu fliegen, und ließ sich durch nichts davon abbringen. Da die Orishas nichts zu verlieren hatten, stimmten sie schließlich zu.

So flog Oshun los. Nach einiger Zeit wurde sie müde und erschöpft, aber sie gab nicht auf und flog weiter. Höher und höher flog sie, und die heiße Sonne verbrannt ihr buntes Gefieder, so dass sie braun und schwarz wurde.
Als sie endlich an Olodumares Palast ankam, war sie ein Bild des Jammers. Die Federn auf ihren Kopf waren abgesengt, ihr herrliches buntes Gefieder war braun und verbrannt, und aus dem stolzen, schönen Pfau, war ein hässlicher Geier geworden. Olodumare war gerührt von soviel Hingabe und bekam Mitleid mit ihr, und als sie ihn um Regen bat, damit ihre Kinder nicht mehr hungern müssten, ließ er es wiedeer regnen.
Außerdem verfügte er, dass von diesem Tag an bis in alle Ewigkeit Oshun seine Botschafterin sein solle.
(Quellen: "Santeria" von Varuna Holzapfel; "Die Kraft der Orisha" von O.W. Barth; "Yoruba" von Baba Ifa Karade; "Voodoo Rituale" von Heike Owusu)


.... und jetzt wollen wir feiern, tanzen, lustig sein,....alles Schöne genießen.......
Der heutige Tag soll ein Festtag werden, zu ehren Oshun´s!!!!!
Ich danke ihr, und verneige mich vor dieser wunderbaren Energie, die sie mir jeden Tag schenkt, die mich starkt macht, lächeln, und auch lachen läßt, auch wenn es mal nichts zu lachen gibt.
Sie nimmt mich an der Hand, und ich lasse mich von ihr durch`s Leben führen!

Donnerstag, 11. September 2008

Leben gerettet!!!


.....und ich hoffe, sie merkt es sich, dass "dort" eine Falle steht,....die Füchsin!
Jimmy, mein Sohn, hat immer noch abend`s das Fester offen. Er kam zu mir rüber und meinte, beim Nachbarn im Hof, da stimme was nicht. Laute Geräusche, als würde jemand gegen einen Drahtzaun klopfen. Ich mutmaßte, dass er vielleicht etwas? in seiner Hundehütte, er hat schon lange keinen Hund mehr, eingesperrt hätte. Es klapperte und klapperte weiter. Ein wildes Tier vielleicht, dass irgendwo hängen geblieben war??
Wir suchten einen Stock und gingen beide in Nachbars Hof, der zum Glück! gerade auf Schicht war, noch ist. Hinten in seinem Hof geht ein Licht an, wenn man weit rein läuft. Ganz vorsichtig gingen wir dem Geräusch nach. Natürlich lies ich Jimmy vor gehen.
Da saß eine Füchsin in einer Falle!!!!! Wie gräßlich!!! Das arme Tier!!!
Ich hoffe Ihr könnt es erkennen. Es war schlecht zu fotoraphieren.
Jimmy öffnete die Fallentür. Die Füchsin kam aber nicht raus. Sie hatte Angst. Er suchte einen Stein und legte ihn so, dass die Tür offen war und wir gingen weg. Ein paar Minuten später schauten wir nach. Sie war fort, der Göttin sei Dank!!
Ich dachte noch so,...."der" krieg ihr Fell nicht!

Blüten


.....so wunderschön!
Im Garten fand ich sie, und weiss nun nicht was es ist,....wie sie genannt werden.....
Kennt sie jemand? Sie strahlen so.......in diesem herrlichen blau!

Kali zu ehren.....


Ich träumte, ja, ich träumte, von lila Blüten, einem weißen Tuch und Kali.
Ich träumete davon, dass ich ihr einen kleinen Altar einrichtete,
bei mir zu Hause,........."Sie" will es so.......

Dienstag, 9. September 2008

Räuchern.....



.....ist gut, gegen allerlei "Ungeziefer"!
Süß düftender Rauch, der sich in den Himmel emporgräuselt, und schon so lange Zeit benutzt wird. Die Kraft des Weihrauchs beruht einerseits auf seinen feinstofflichen Schwingungen, und andererseits auf seinem Duft. Dabei ist interessant, dass viele Pflanzen, wenn sie als Räucherstoff verbrannt werden, völlig anders riechen, als ihr natürlicher Duft es vermuten läßt. Die Bedeutung liegt deshalb auch nicht so sehr in ihrem Duft, als in den Schwingungen, die freigesetzt werden.
So ab und an räuchere ich die Kleiderschränke aus, wegen der Motten und der Silberfische, die ich hoffe damit zu vertreiben. Da verwende ich immer Benzoe. Es riecht gut und sehr stark. Der Duft bleibt dann noch eine ganze Zeit in den Kleidern.

Der Garten,......heute....







Meine ersten Runen....



....waren "nordische oder Wikinger-Runen.
Wo auch immer ich bin, und ein "Stein" spricht mich an, dass er zu mir möchte, nehme ich ihn mit nach Hause. Daher gibt es hier schon viele davon. Anfangs sammelte ich sie in einem Plastikbeutel, der fast achtlos im Flur stand, und zu einem ganzen Karton voll wurde.
"Was soll ich nur mit den ganzen Steinen", dachte ich so. Ich nahm den Beutel zur Hand, schaute rein,........viele, fast gleich große Steine, in unterschiedlichen Formen. In Gedanken war ich schon dabei, sie raus in den Garten zu bringen. Und dann,.......der "Geistesblitz"! "Wollte ich nicht schon so lange meine eigenen Runen machen?!" Ich suchte mein Runenbuch und schüttete die Steine alle auf den Tisch,......und es ging so einfach.........die Runen ordneten sich fast von ganz allein den passenden Steinen zu. Ha,...das war so leicht. Wie in Trance malte ich die Zeichen darauf, erst mit goldener Farbe, dann, später noch mal mit schwarz, weil sich die Farbe so schnell wieder abrieb, wenn die Runen im Beutel aneinander rieben. Den Beutel für die Runen schnitt ich aus einem Stück Wildleder, schnitt oben Löcher rein, für die Schnur, die ich aus Wollfäden zu einem Zopf flocht. Und seitdem sind sie meine täglichen Begleiter.

Montag, 8. September 2008





................der Himmel, gestern Abend...........