Dienstag, 9. Dezember 2008

Erinnerungszeit - Lebzeit

Um so älter Menschen werden, denken sie doch oft mehr an die "gelebten" Tage, weil der Tot, unausweichlich, doch näher ist als die Jugendzeit.
Viele verspühren auch Furcht, vor dem (physischen) Ende, wissen nicht, was passieren wird, wenn sie sterben. Keiner weiss das so genau, und es wird auch für jeden anders sein, so wie sich jedes Leben von dem des Anderen unterschieden hat, so unterscheidet sich auch der Tot, der Gusgegrenzte, in unserer Gesellschaft.
Zusätzlich belasten uns Krankheit und daraus entstehendes Leid, Schmerzen, oft zunehmend, um so näher wir dem Ende kommen. Und da sich viele so fürchten, ist es doch einfach, so leicht, an die "schönen Alten" Zeiten zu denken, die oft gar nicht immer so schön waren, die unser Geist nur schön färbt, um sich angenehm erinnern zu können.
Ich bin noch keine 70, ok., und ich weiss auch nicht, wie es sein wird, will es auch noch nicht wissen, um meine Zukunft noch formen zu können. Aber eins weiss ich, das es gut ist, wach zu sein, im Hier und Jetzt zu leben, jeden Tag zu genießen, so gut es eben geht, als ob´s der letzte wäre, das ich am Abend mit einem Lächeln in Ruhe und Frieden einschlafen kann, mit dem Wissen, dass es ohne Belang ist, ob ich morgens aufwache oder nicht, mit der Gewissheit alles getan, gedacht, gelebt zu haben, und zufrieden zu sein, auch wenn sich nicht alle Wünsche erfüllt haben sollten.

Montag, 8. Dezember 2008

Die Freiheit zu "sein.".....

Ich bin frei geworden im Umgang mit Menschen, weil ich aufgehört habe zu werten, weil ich aufgehört habe jemanden/anderen gefallen zu wollen, weil es mir egal ist, was wer von mir denkt, auch, und gerade, was das Äußere betrifft, weil ich aufgehört habe in jedem Mann einen potenziellen (Sex)Partner zu sehen, und in jeder Frau eine Konkurrentin, sondern nur den "Mensch".
Ich habe sie alle "gleich" gemacht,....vor meinen Augen, und so kann ich frei fließen, ohne Wertung, ohne Angst, ohne Scham, ohne Verlegenheit......., wenn ich mit Menschen rede, zusammen bin,.......einfach nur "sein" mit dem Anderen......
Die Entsexualisierung meines Gegenüber, wer auch immer das sein mag, ob Frau oder Mann, reich oder arm, schön oder häßlich, aus welchen Augen auch immer betrachtet, hat mir ungeahnte Freiheit gebracht.
..und die Ursache dessen war meine eigene äußerliche Veränderung, durch Krankheit und Tabletten, wo ich in kürzester Zeit mehr als 20 kg zunahm, und zugegeben, habe ich drei Monate gebaucht, um den ersten entscheidenten (Lern-)schritt zu tun, bis ich mich selbst, anfänglich, frei bewegen konnte, ohne ständig darauf zu achten, oder denken zu müssen,. dass mich die Leute jetzt anstarren, weil ich ja so fett geworden bin. Und letztendlich auch durch die Chemo, wo ich all meine Haare verlor, meine letzte kleine Eitelkeit, die ich bis dahin noch pflegte......
Heute weis ich, es liegt nicht an Äußerlichkeiten, wie Menschen mir begegnen, und wie ich den Menschen begegne.
Meine eigene Veränderung und innere Einstellung, wie ich auf Menschen zugehe, bringt mir all das zurück, was ich aussende. Es ist wirklich so.
(Quelle des Fotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker)

Reinkarnation,.........

Reinkarnationsgedanken hörte ich, man höre und staune, schon mal im DDR-Fernsehen, oder war es kurz nach der Wende? Nein, ich glaube nicht. Es war von Hypnose die Rede, Rückführung wurde es wohl noch nicht genannt. Jemand erzählte von Erinnerungen, im Mutterleib,....und dann ging man noch weiter zurück, wo sich an ein anderes Leben erinnert wurde. Da hörte ich zum ersten mal von "Reinkarnation", was mich natürlich brennend interessierte, und nicht wieder loslies, und sobald ich "Zugang" hatte, besorgte ich mir Bücher darüber.
Klar war dann für mich, wir hatten schon mal gelebt,...irgendwo,...irgendwann.
Heute weis ich natürlich viel mehr darüber, habe auch meine Erfahrungen in dieser Richtung gemacht, und es ist für mich keine Frage mehr, ob wir schon mal gelebt haben.
Vor einiger Zeit hörte ich noch eine neue "Theorie" zu diesem Thema, und zwar sieht die so aus:
Wenn unser physischer Körper stirbt, und wir wieder eins werden mit allem, treten wir aus der Zeitlinie heraus. Und so ist es möglich, dass wir nicht in unserem Zeitliniendenken der Reihenfolge nach geboren werden. So könnten wir also im nächsten Leben im alten Rom, oder im Mittelalter geboren werden, oder.......auch , für unser Zeitverständnis, in einhundert, zweihundert......Jahren. So wird wahrscheinlich auch die Auswahl der Orten und Zeiten größer, wo wir der Wahrscheinlichkeit nach bessere Möglichkeiten zum lernen haben für "das", was wir noch lernen sollen.
......und vielleicht, kommen durch solche inkarnierte Menschen die sogenannten Erfindungen (...wie durch einen "Geistesblitz") zustande......, weil sich irgendwer, bewußt, unbewußt, gewollt oder auch nicht, an etwas erinnert,...was er schon mal kannte, wusste......gesehen hat.
Nachtrag: Der letzte Absatz sind "meine eigenen Gedanken" zu diesem Thema gewesen. DAS wurde im Fernsehen nicht gesagt! Es war nur die Rede von dem Herzaustreten aus der Zeitlinie beim Sterben.....
(Quelle des Foto´s: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker)

Endlich mal wieder "blauer Himmel"

In meinem Bestreben die Hektik entgültig aus mir raus zu kriegen. bin ich zwar nicht langsam, sondern eher kozentriert, genau auf "das", was ich tue, wie ich´s auch wollte, und wie es auch sein soll. In den meißten Fällen gelingt mir das jedenfalls. Aber, ich habe mich dabei beobachtet und herausgefunden, warum ich oft zu lange brauche.
Aus Erfahrung weis ich, dass gutes abwägen bisher für mich von Vorteil war, und ist, aber zuweilenm, in manchen Situationen überlege ich einfach (noch) zu lange, bin unschlüssig,....aber, versuche ich dies zu (beenden), ändern, verfalle ich wieder all´zu leicht in Hektik.
Was nu?
....und über Zeit, die es ja nicht gibt, und deren Wahrnehmung, dass es eigetnlich egal ist, was man wann tut, und wie lange man dazu braucht, dass Zeit dehnbar und komprimierbar ist..........ich glaube all´"das, muss ich den "alten Mustern", die teilweise immer noch an mir kleben, endlich mal deutlich machen, damit sie verschwinden!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Wochenende

Da gibt es immer viel zu tun. Wenn Jörg am Wochenende hier ist, muss gekocht, gewaschen und Besorgungen gemacht werden. Da ist die Zeit immer knapp und ich komme nur wenig zum posten.
Nachtrag: Ein sehr komischer Tag war gestern irgendwie auch. Als ich früh aufstand, war ich schon fix und fertig, hätte mich am liebsten wieder hingelegt. Aber "das" ging natürlich nicht, weil so viel Arbeit auf mich wartete, wo ich in´s geheim doch hoffte, dass Jörg einen großen Teil erledigen würde. Dann kam auch noch Besuch,...und die blieben. Also, wurde zusammen gekocht, gegessen, erzählt. Gegen Abend wurde die "Stimmung" noch komischer! Ich war nicht nur unruhig und aufgedreht, sondern mußte ständig lachen und weinen,...und alles auf einmal,...und das bis nachts gegen zwei, wo Jörg schon schlafen wollte, den ich natürlich mit meinem Gegigger und seltsamen Geräuschen munter hielt.
Heute ist das nicht mehr so.......

......und zum lesen bin ich natürlich, erst mal, auch nicht gekommen........
Jimmy, der sich nicht fotographieren lassen möchte......
......und "das" gab´s heute Mittag!
Draußen taut es schon wieder, und ist .....naß......
Und wie sieht´s bei Euch aus?

Freitag, 5. Dezember 2008

Nach Neuhaus,...und schnell wieder nach Hause!

Ein Sauwetter war heute,....Regen - Schnee - Regen!
......und "so" sieht es in Neuhaus aus.........
Der Grund der kurzen Fahrt war klar,....äh......eher ein wenig "unklar", aber meine absolute Lieblingsoptikerin, die, ohne Frage, immer für mich da ist, egal, was ich auch für Sichtprobleme habe, hatte meine Brille fertig.
Denn, wie frau sieht,...wurde die Sicht "klarer"! Jetzt habe ich eine Fern- und eine Nahbrille, kann also "endlich" wieder ordentlich lesen! Danke, Jutta!
......und zahlen,...muss ich auch nicht gleich alles, sonst wär´s wohl nix mit der Weihnachtsgans.
Kulanz, ist hier "kein" fauler Zauber.
Das Wetter hatte sich derweilen verschlechtert......und in die Apotheke musste ich auch noch,.....
......und mir war kalt!
Was für ein Glück, dass wir das Auto hinter den Schneebergen wieder gefunden haben.......

....und dann, ganz schnell, NEIN, wir mussten wirklich langsam fahren, denn die Straßen waren glatt und voller Matsch,.......nach Hause.

Der Mond

Der Mond nimmt zu, steigt auf und ist Freitag, Samstag und Sonntag im Sternzeichen Fische.
Es ist ein Wasser-, Blatttag, und der Körper nimmt Kohlenhydrate besonders gut auf.
Füße und Lymphsystem sind die betroffenen Körperzonen. Fußbäder, -pflege, -massagen sind jetzt besonders gut, und auch die Nagelpflege.
Die Blumen sollten gegossen werden.
Haare waschen und schneiden, das Aufwischen von Holz- und Parkettböden und der Obstbaumschnitt sind nicht zu empfehlen.
Färbung: Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Grenzen verschwimmen, der Blick hinter die Kulissen fällt leichter. Phantasie färbt die Welt, Standpunkte werden gemieden, viele "Füße geküßt".

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Erlebnis mit der Dunkelheit

Mein erstes Erlebnis mit der Dunkelheit liegt etwa 17 Jahre zurück, in einer Zeit, wo ich noch auf jeder Party zu Hause war.
Es war Winter, Erkältungszeit, aber ich ging auf Arbeit, weil ich nicht krank machen wollte um weggehen zu können. Zur damaligen Zeit war ich, Jörg kannt ich erst kurz, immer mit einer Band unterwegs, und ich hatte versprochen zu kommen. Wir, meine damalige Freundin Katja und ich, sollten Eintritt kassieren, drüben bei Chemnitz, in Talheim, wo die Band eigentlich zu Hause war. Es war sehr kalt, minus 10 Grad, ich war erkältet, mir ging es nicht gut,.......aber ich hatte es doch versporchen........Also, fuhren wir. In Talheim angekommen holten wir uns bei der damaligen Bandchefin die Schl
üssel für unser Zimmer ab, wo wir übernachten sollten. Jörg brachte unsere Taschen dorthin, und wir genehmigten uns den ersten Drink, und ein Abendessen.
Dann ging´s los. Wir saßen gute fünf Stunden am Eingang, neben der offenen Tür, bei minus 10 Grad und kassierten, froren uns dabei Hände, Füße und den Arsch ab, und am Ende mußten wir noch in einem eiskalten Zimmer schlafen, wo die Tiolette über den Flur war.
Wieder zu Hause angekommen hatte sich meine Erkältung natürlich um Vieles verschlimmert. Ich bekam 40, 41 Fieber,.....sagte mir Jörg hinterher, weil ich mich kaum noch daran erinnern konnte. Meine Freundin bekam es mit der Angst, und Jörg rief die Ärtztin an, am Sonntag, für einen Hausbesuch. Sie kam zwar auch, aber war nicht gerade sehr freundlich, wie mir Jört später alles berichtete. Anscheinend waren 41 Grad Fieber noch nicht Grund genug für sie am Sonntag gestört zu werden. Jörg machte mir in der Zwischenzeit immer wieder kalte Wadenwickel,.....und ich,....war völlig weggetreten..........
......und jetzt zu mir,...aus "meiner Sicht"......
Ich kann mich erinnern, dass ich zuerst ganz schlimm fror, und dann, als mich Jörg in einen Haufen Decken einpackte, weil ich schwitzen sollte, war mir für ganz lange Zeit so unerträglich heiß, dass ich dachte, ich verbrenne,...innerlich,.......und dann,....wurde es dunkel!
Ich tauchte ein, in eine Dunkelheit, wo kein Schmerz mehr war,.....und ich war so glücklich darüber, das ich mich wohl und geborgen in dieser Dunkelheit fühlte. Es war so friedlich, so ruhig,......so schmerzlos........
Ich befand mich in einem dunklen Raum, in dem ich sehen konnte, und ich konnte "denken",.....und ich dachte,......"na gut, wenn ich jetzt sterben soll, dann soll es eben so sein",......und ich lächelte dabei.......
Aber dann, wurde mir bewußt gemacht, dass ich über die Schwelle dieses dunklen Zimmers nicht hinausgehen durfte, ich sollte nur verweilen, für einen Augenblick, und ich wußte, wenn ich die Tür aufmache, würde dort das "Licht" sein, und Menschen, die ich kenne. All´das wußte ich,...irgendwie.........bis ich die Schmerzen wieder spürte, und Jörg´s Gesicht vor meinem sah.......

Ein bischen was vom Tag...

Noch ein paar Bilder vom Schnee, weil es im Moment so viel davon gibt.
Rechts hinten, das ist mein Sohn, der Mittag´s gerade von der Arbeit kommt. Er hat mir gestern was Interessantes bei You Tube gezeigt von "Knorkator" (Na zis raus).....
Wenn´s Euch interessieert, stell ich´s natürlich rein.
Vor einiger Zeit hatten wir uns "schönen" Tee gekauft, auch recht teuer. Er wurde gut angepriesen, und die ersten Tassen schmeckten ja auch noch gut. Aber mit der Zeit bin ich dieses künstlichen Aroma-Tee´s überdrüssig geworden. Ein paar letzte Beutelchen liegen nun schon seit längerem hier, und keiner trinkt sie. Die werden dann als "besondere Gabe" den Gästen angeboten, die sich dann auch jedesmal sehr positiv über das wunderbare Aroma äußern, wo ich schon immer grinsen muss. Aber wir lassen die guten Leute natürlich nicht im Ungewissen, und sie können dann schon "mitlachen". Es ist ja nicht so, dass er nicht schmeckt....

.....und hier bruzelt das Mittagessen.........
.......in der Pfanne,....mit Reis natürlich.
Die Schneebilder sind alle von heute,.... "jetzt" , "Echtzeit", so zu sagen......


Morgen, wenn die Straßen frei sind, kann ich meine Lesebrille holen, und ich weiss auch schon, was ich lese.......
Da ich mir dieses Jahr keine Buchgeschenke mehr machen kann, nehme ich mir "Das" vom letzten Jahr her, was mich so begeistert hatte, dass ich mir vornahm es noch mal zu lesen.

Ein wenig "Wassermagie"

"Wasser" ist nicht nur Wasser.
Rein physisch gesehen, wissen wir, dass wir unseren Körper damit reinigen können, unsere Kleidung, unser, Geschirr,....und noch vieles mehr.
Aber: Wir können dem Ganzen noch einen Sinn geben, einen magischen Sinn,....und "das" ist auch noch GUT für uns.

Wenn wir unseren Körpr mit Wasser reinigen, können wir gleichzeitig auch alle negativen Einflüsse, Gedanken, Schmerz, Belastungen, schlechte Eigenschaften, Schädliches an sich,....abwaschen,...indem wir es einfach "denken", imaginieren.
Das fängt beim Händewaschen an, Das Duschen und Baden gehört auch dazu.
Wenn wir "fließendes" Wasser haben, ist es natürlich am günstigsten. DAS kann alles Schädliche, negative gleich mit fortnehmen. Ein fließendes Gewässer in der Natur wäre natürlich das Optimalste, aber das hat ja nun nicht jeder, und wer steigt schon in Flüsse und Bäche, die Wenigsten.....mit den Füßen
....vielleicht. So könnte man alles, was man weg haben möchte, in die Füße (denken) leiten, und dann vom Wasser wegwaschen lassen, was natürlich auch mit anderen Körperteilen geht. Und nicht nur mit Körperteilen, auch anderen Dingen außerhalb des Körpers, in die das Negative hineingeleitet, und dann dem Fluß, Bach, dem Wasser übergegen wird.
Das Wasser ist aber nicht nur zum "ableiten" da, sondern auch zum "aufladen".
So können wir einerseits beim duschen alles Negative wegspühlen, und uns andererseits eine "Energiedusche" verpassen......lassen.
Wir laden das Wasser auf, mit positiven Energien, Licht, .....was immer wir benötigen,...es wird da sein,....und genauso kö
nnen wir beim TRINKEN verfahren.
Wir laden das Wasser mit bestimmten Eigenschaften auf, und trinken es in diesem Wissen.
Zum Beispiel kann man das auch mit den Handflächen tun. Mit der linken Handfläche atmet man eine bestimmte Eigenschaft aus dem Kosmos ein, die man dann durch das rechte Handchakr
a ausatmet, und auf die zu ladende Flüßigkeit überträgt.
Es ist durchaus auch möglich Wasser und andere Nahrung auf diese oder ähnliche Weise zu reinigen. Man kann das auch mit Symbolen tun, die dann immer wieder für ein und dasselbe ver
wendet werden. Wenn man möchte, malt man die Symbole auf einen Stein, oder Papier, mit dem Finger über dem Essen/Trinken, einfach nur denken, genügt auch.
Während des Essens/Trinkes ist es vorteil
haft, sich auf die entsprechenden Dinge, die bewirkt werden soll, zu konzentrieren.


Aber wir denken bitte daran, dass wir dem Wasser nicht nur unsere Abfälle geben, sondern auch faiererweise ein paar Geschenke machen, und uns bedanken,...beim Wasser. Wie wir es dabei nennen (Oshun, Jemaya, Ganga, ......) ist egal.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Darkness and Leid

"Darkness" - Jeder verbindet etwas anderes damit, empfindet sie anders.
Der zivilisierte Mensch im allgemeinen jedoch hat Angst vor ihr. Und "so" wird sie auch verkauft, die Dunkelheit, in Thrillern,
Horror- und Splatter-Streifen, in der "Geisterbahn",.....in der Kirche.........
Es wird geworben mit dem "Gänsehau
tgefühl", der Anspannung, weil darauf, im allgemeinen die "Entspannung" folgt, die uns entspannen soll. ABER, gerade "da" schlägt der "Thrill" zu, und packt uns, wenn wir´s nicht erwarten. Diese Situationen brennen sich in unser Hirn ein, und wenn wir ihnen draußen, im Leben begegnen,....reagieren wir dementsprechend, weil wir es "so" gesehen haben, darauf eingestellt, justiert sind.
Sollte die Dunkelheit nicht viel lieber als etwas Angenehmes empfunden werden? Etwas, wo man sich wohl und geborgen
fühlt, sich entspannen kann, wie in dem Schoß der Mutter (-göttin,-erde),......und nicht in der "Entspannung" immer den Schock erwarten?!
Was für Erlebnisse und/oder
Erziehungsmaßnahmen müssen das sein, wenn sich Menschen so verhalten?
......und wenn wir Gefallen daran finden, müssen wir uns immer tiefer fallen lassen, immer unerschrockener werden, immer mehr Leid erfahren, in unseren "Streifzügen", dem "Thrill" entgegen, nach dem wir schon bald süchtig geworden sind.
Vielleicht ist es auch wie beim töten? W
er einmal die "Schwelle" überschritten hat.........., kann es immer wieder tun, und wem´s gar gefällt, zu spielen, wird immer grausamer, und will davon mehr und mehr,....und immer öfter......

In der Dunkelheit können wir nicht
sehen, und die anderen Sinne müssen voll da sein, auf sie konzentrieren wir uns. "Da" liegt wohl ein Teil dieses "Geheimnisses",.......und das Geheimniss liegt in der Zivilisation, wo unsere Sinne verkümmern. Aber intuitiv sehnen wir uns danach sie zu gebrauchen, weil wir fühlen, dass uns etwas fehlt, verloren gegangen ist,..........und oft genug nimmt die Suche und das vermeindliche Finden recht komische Formen an.
Würden wir diese Fähigkeiten wieder in unser Leben integrieren, sie leben können, müssten sie in vielen Fällen keine perversen Züge annehmen.
Leid- körperliches und seelisches Leid,.......Eines bedingt das Andere!

Am schlimmsten ist Leid natürlich da, wo es an die "Existenz" geht, das Leben, in den immer noch viel zu vielen Kriegs- und Hungergebiete dieser Erde, die es nicht mehr gegen müsste.

Leid gehört zum Leben. Tut es das? Oder machen wir es uns auch oft selbst,....das Leid,......meine ich. Wünschen wir uns manchm
al nicht zu leiden, damit wir beachtet, "bemitleidet" werden? "Die Arme, was hat sie doch auszuhalten.......", und schon stürtzen gleich Zwei, Drei oder Mehrere in diese Emotion, die vielleicht gar nicht, und schon gar nicht so heftig, nötig wäre, wenn die erste Person sich Mut fassen würde , um "ihr Leiden" zu beenden.......
Der Weg des Leides,....so baut
er sich auf, wird vergrößert, und Geld wird auch noch damit gemacht,.....und nicht zu knapp!!!,....in den verschiedenste Varianten.
Auf Leid bauten und bauen ganze Imperien auf, und es hat oft mit Macht, Korruption, Spiel, Illusion, Verdummun
g und Manipulation zu tun. Ob wir nun manupuliert werden, uns manipulieren lassen, oder uns selbst manipulieren, illusionieren, korrumpieren, verdummen,.....belügen.......
Genau wie andere Emotionen hat es viele Facetten. Es überwältigt uns, in großer seelische Not, wenn wir "Verlust" erfahren,....zum Beispiel, oder wenn wir enttäuscht werden,....obwohl,....."Enttäuschung" , ist eine andere Sache, die mit Erwartung, und dem Nichterfüllen Dieser zu
tun hat.
Mag sein, dass es oft erst des Leides bedarf, um "sehen" zu können,.....DEM kann ich nur, aus Erfahrung, zustimmen. Damit ist gemeint: Erst, wenn wir selbst erfahren haben, was Leid ist, können wir nac
hvollziehen, wie es Anderen geht.
Das heißt aber nicht, dass wir uns selbst Leid machen müssen. Es kommt oft genug im Leben von ganz allein, schleicht sich durch die Hintertür, nimmt uns gefangen, zieht einen Ring um unsere Brust, nimmt unser Herz in eine Zange, das wir kaum noch atmen können. Wer wünscht sich denn sowas? Vielleicht Der/Die, die noch nie wirklich Leid erfahren hat,.....aus Mangel an Diesem........
Auch in der Huna-Lehre heißt es, "Wie können wir Liebe empfinden, ohne das Gegenteil erfahren zu haben",......und dazu hat unser Lichtkörper einen physischen Körper bekommen, um genau "Das" zu erfahren, denn das Leben in diesem physischen Körper hält genug Leid bereit, sodass es wirklich nicht nötig ist, dass wir es uns selbst machen müßten.
Ich sehe soviele Menschen, die wirklich Probleme am Arsch haben, und das nicht nur in der sonenannten dritten Welt, wo leider immer noch Kinder verhungern, nein, auch hier, im reichen Europa kämpfen Menschen um´s Überleben, um ihre Existenz, die sich Krankheiten stellen müssen,
ob es nun sie selber oder Angehörige betrifft.
Ich bin auch eine "Grenzgängerin", zwischen den Welten, auf eine andere Art.....vielleicht, weder neidisch, noch feige, doch stehts bemüht, das Leid zu lindern,....so gut ich es eben vermag!!!

Wetterlage: SCHNEE

Es schneit, was das Zeug hällt!!!
Da bin ich echt froh, dass ich heute nicht unterwegs bin, und meinen Physiotherapietermin abgesagt habe,.....sonst würde ich jetzt irgendwo im Schnee feststecken, denn bei dieser Wetterlage, sind nicht all zu selten auch die Straßen dicht.
Im warmen Zimmer ist es im Moment wirklich am schönsten!!!
......mit Kaffee und Tee, auch wenn es ziehmlich duster ist.........
......und mein Sohn,.....hat sich auch wieder erholt, am gestrigen Tag. Er ist heute wieder auf Arbeit.
Ich werd´mich mal an´s kochen machen,...und dann komme ich wieder zu Euch.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Gestreift......

......von der Tödin.......
Eigentlich begegnet sie uns jeden Tag auf irgendeine Weise, die Tödin. Sie streift uns ganz Sacht, zeigt uns Bilder, oder verpaßt uns einen Schock.
Wie gehen wir mit ihr um?
Gelernt und anerzogen ist ihre Ausgrenzung. Wir ignorieren sie, weil wir erzogen wurden in Angst........vor diesem Monstrum,......das sie gar nicht ist.
Natürlich sind wir nicht emotionslos. Es berührt uns, wenn es Menschen schlecht geht, sie krank sind, der Tödin nahe, ....wenn sie sterben. Und ist es noch ein geliebter Mensch......ist unser Leid oft grenzenlos.
Auch wenn ich weiss, das die Tödin zum Leben gehört, greift das alte, anerzogene Muster immer noch viel zu heftig, Emotionen kommen hoch, besonders, wenn die Familie betroffen ist.
Nein, keine Angst, es ist nichts passiert, außer, dass ihr Schatten kurz mal wieder vorbeigeschaut hat, bei meinem Sohn, der vergaß zu essen, nachdem er sich sein Insulin gespritzt hatte, legt sich hin,............und da ich nicht ständig neben ihm stehen , und aufpassen kann,.....kam er dann wieder zu sich, nach zwei Stunden, hatte sich furchtbar auf die Zunge gebissen, mit Übelkeit und Kopfschmerzen, die bis heute anhalten, orientierungslos, Vergessen,.... dass ich dabei bleiben musste, damit er nicht wieder nur da saß, denn es war dringend nötig, dass er etwas zu sich nahm......
Solche Geschehnisse bringen mich jedesmal wieder zum nachdenken, über sie, läßt sie mich rufen, mit ihr reden.....
Sie lachte nur und sagte:" Er muss es endlich lernen.", als ich sie fragte.......

Montag, 1. Dezember 2008

Spiralen, Zyklen, das Leben.......

Unser Leben verläuft in Zyklen, in Spiralen, und immer wieder kommen wir an einem Punkt an, wo wir denken,....da warst Du irgendwie schon mal, aber,....wir sind viel weiter gekommen, haben Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, unsere Schlüsse daraus gezogen, und weiter entwickelt. Das fällt uns dann auf, in der Zeit der Besinnung, wenn wir zurück denken.........
Magie hatte mich schon immer interessiert, auch wenn ich anfangs wenig Gelegenheit und Zeit dafür aufbrachte, machte sich jedoch schon früh bemerkbar, wo einmal der Weg hinführen sollte.
So habe ich, durch das Auftreten einer Krankheit vor.....13 Jahren mein Leben konsequent geändert, vom Partygirl und dem Leben auf der Überholspur, zu einem sinnvollen, spirituellen Leben , das mich heute wesentlich zufriedener macht, wie alles, was ich vorher erlebte.

Habt Ihr schon mal von den 7 Jahren gehört? Das zyklisch, jede 7 Jahre ein einschneidendes Erlebnis stattfindet. Und tatsächlich, es scheint zu stimmen.
Es gibt erst mal, auf die Schnelle, 7 markante Punkte in meinem Leben, die in diese Zeiten fallen. 1. Mein erstes Jahr auf dieser Welt (geschichtlich gesehen, der Mauerbau); 2. Das Jahr meiner Einschulung; 3. Das Jahr, wo sich entschied, welche Lehre ich machen sollte; 4. Heirat; 5. Scheidung, und die Liebe meines Lebens;6. Die erste Krankheit,MS; 7. Brustkrebs
.
Ja, die "7" ist schon eine gewaltige Zahl! Das Paradoxe liegt in ihrer Symbolik. Sie führt ins Rätsel, ins Geheimnis, ins Labyrinth, und sie ist eine Glückszahl. Also, ist es ein Glück, sich auf den Weg ins Geheimnis zu begeben, dahinter zu schauen, wo wir oft banale Konstruktionen finden. Welche Geheimnisse sollen gehütet, welche Kreise nicht betreten werden? Oft führt dieser Weg ins Labyrinth menschlicher Irrungen und Wirrungen, aber auch ins Reich der Mythen, Legenden und Märchen, wo das alte Wissen eingewoben wurde.
Doch, wer sich ins Labyrinth begibt, denke an den roten Faden, für den Rückweg!

An alten Ritualplätzen, die oft Höhlen waren, tanzte man sich durch eine Spirale ins innere Zentrum, und nur wer bereit war, sein altes Ich hinter sich zu lassen, konnte in das Innere gelangen. Das Zentrum, die Höhle, war gleichzeitig die Geburtsstätte für Neues, wo eine Transformation stattfinden kann.
Diese Wege sind oft nicht leicht zu beschreiten, das wissen wir alle, aber nötig, für unsere Entwicklung. Man muss erst abstürtzen, in die Unterwelt gelangen, das heißt, nicht nur die Schönen Seiten des Lebens kennenlernen,.. und durch sie hindurchgehen, und dann steigt man wieder auf, wie ein neuer Mensch, transformiert,...irgendwie,...jeder auf seine Weise. Und wer nichts daraus lernt, bleibt stecken, im Gefüge, verzettelt sich, verliert das Ziel....
So bin ich jetzt wieder angkommen, an einem Punkt der Spirale, wo ich schon einmal war, aber der Unterschied ist,......mein Wissen und meine Erfahrungen haben sich um vieles vermehrt.
Mein spiritueller Weg begann mit dem Schamanismus, und es ist unschwer zu erkennen, dass ich jetzt wieder "da" angekommen bin, nur bin ich in der Zwischenzeit duch viele verschiedene Schichten, Kulturen, Ereignisse, Erfahrungen gegangen.
Auf diesem Weg habe ich viele verschiedene Stationen passiert, aus denen ich viel gerlernt habe. Der Schamanismus selbst zeigt sich in den verschiedenen Kulturen auf die verschiedenste Weise,....obwohl der "Urgrund" gleich ist.
Es ist egal, wie sie sich nennen, Zauberer, Hexe, Schamane, Wicca, Druide, Santero, Curandero, Baba, Padrino, Madrina,.....die "Verbindung" ist wichtig. Und noch wichtiger ist, was Frau/Mann damit macht, was bewirkt werden soll. Einfach nur mal "wünschen wollen", so aus lauter Spaß und Langeweile, oder um sich hervorzutun, wie es jetzt oft Mode ist, ist NICHT Sinn der Sache.
Magie, ist das Leben,...das man/frau lebt. Magie ist kein Freizeitvergnügen, kein Hobby, nichts, womit man Geld verdient, man muss es auch leben!!! Sonst ist es Schall und Rauch, Unerhrlichkeit, vor allen zu sich selbst, und Anderen gegenüber. Wenn, dann nur ganz, mit Herz, Verstand und Seele , mit allem, was man ist.........sonst ist es Scharlatanerie.
Denn alle Dinge kommen stehts zu einem zurück. DAS sollte immer bedacht werden, bevor wir anfangen zu verändern, auszusenden, zu wandeln......

Quelle des ersten Foto´s:Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker