Montag, 12. Januar 2009

Unruhe.......

Es ist schön, die Augen auf zu machen und die Sonne blinzelt duchs Fenster, sagt "Guten Morgen" mit einem herrlichen Licht. Erst mal strecken und räckeln, und dann.........so richtig im Tag angekommen,.....erfasste mich eine Unruhe. Ja, da war doch noch was zu erledigen,....mit ungewissem Ausgang......
Ein Frühstück am Laptop und dann erst mal nach der Telefonnummer gesucht, die ich brauche.
Der Anruf zog sich hin. Da wurde erst in meine Akte geschaut, die Ärztin gefragt, ....gründlich sind sie, dass muss frau schon sagen........
Ich hatte mir ein paar Termin-Tage zurechtgelegt, wo Jörg hier sein könnte, wegen dem Fahren, nach denen ich nicht mal fragen konnte. Ein Termin ist im Februar erst möglich. Ich warf ein, dass ich im März eh bestellt sei. Nein, zu lange, meinte sie.
Ich hatte geahnt, dass das so ausging. Nun habe ich am 5. Februar, der Geburtstag meines Vaters, früh´s um acht den Termin und weiss nicht, wie ich hinkommen soll. Da werde ich mir wohl ein Taxi nehmen müssen.......
Das sind solche Termine mit viel Bedeutung und unsicherem Ausgang, die mich immer etwas aufwühlen......
So dachte ich, um den Kopf ein wenig frei zu kriegen, und ein paar schöne Fotos zu machen bei diesem zauberhauften Sonnenschein, gehe ich selber in´s Dorf Semmel holen, den Brief wegschaffen und auch meinen Film abgeben, und packte mich und die Kamera schön warm ein.
Das Licht ist wirklich wunderbar! Aber kalt ist es immer noch.
So habe ich jetzt meine Gedanken geordnet, mich mit dem Taxi abgefunden, und beschlossen, dass ich bis zum Februar nicht weiter drüber nachdenke.
Ich freue mich so auf diese Woch und möchte diese freie Zeit auch genießen, sie mir nicht verderben, mit Gedanken dan etwas, was ich nicht ändern kann. Es geht um die "Nachsorge", wie es so schön heißt, wo der Hormonspiegel untersucht wird und daraufhin entscheidet dann der Artzt ob und welche Medikamente ich nehmen muss, die ich eigentlich nicht will......
Sicher ist mit sowas nicht zu scherzen,...aber jetzt wende ich mich erst mal wieder angenehmeren Dingen zu!!!
Die Geschichte mit den Stichwörtern von "Elfe" kommt heute Abend.....
Bis dahin, allen einen schönen Tag!

Sonntag, 11. Januar 2009

Immer noch kalt...

Es sollte ja angeblich wärmer werden, aber bis jetzt ist das bei uns noch nicht angekommen. Das Termometer zeigt immer noch -11 Grad. Wenigstens bringt diese klare Nacht eine gute Sicht auf die Sterne und die Mondin.
Jörg ist so gegen fünf wieder weggefahren. Halb sechs klingelte das Telefon, und ich dachte noch, dass er wohl kaum schon angekommen sein könnte. War er auch nicht. Er stand so 500 Meter weg von mir auf der Straße und hatte Probleme mit dem Auto. Letztendlich kriegte er´s doch noch in Gang und kam dann gegen sieben in seineer Ausbildungstätte an.
Ich hatte hier in der Zwischenzeit wieder darauf zu achten, dass Jimmy nicht unterzuckert. Er lag im Bett und war nicht zum Aufstehen zu bewegen, fing schon wieder an dummes Zeug zu quatschen. Nachdem ich dann so fünf, sechs mal in seinem Zimmer war, stand er endlich auf,.....geschafft!
Viele schreiben in ihren Bloggs, dass sie krank sind, und trotzdem auf Arbeit gehen.
Ja, ich weiss, der Job, man/frau kann nicht krank machen, und wegen einer labidaren Erkältung schon gar nicht, wo es doch jetzt so viele "Krankheitsunterdrücker" gibt, die einem ganz schnell wieder fit für´s arbeiten machen. Es wird ja auch ständig darauf hingewiesen, dass die Arbeit das Wichtigste im Leben ist, nicht selten wird sich durch die Arbeit deffiniert, da werden die Krankheiten nicht mehr ausgeheilt, nein, man hat Angst den Jog zu verlieren, kann nicht fehlen.Denn, wie schnell geht es, und der Job ist weg, wenn zu viele Krankentage in den Unterlagen stehen, und der Nächste steht ja auch schon vor der Tür, ach, was sag ich, die Nächsten, um den Job zu bekommen, denn, es gibt ja genug "Menschenmaterial".
Aber ich denke, man/frau tut sich selbst und Anderen keinen Gefallen, denn die werden dann meist auch noch angesteckt, was ja auch egal ist,.....sind ja genug Menschen da.
Das Verblüffende für mich ist dennoch, dass die Menschen all das noch als völlig normal ansehen, es noch verteidigen, und jemand wie mich, der sowas äußert, nicht im geringsten verstehen können, oder mich gar attackiert.
Ich wünsche allen Menschen, die krank sind von ganzem Herzen "Gute Besserung"!!!

Samstag, 10. Januar 2009

Samstag-Arbeitstag

Nach dem Ausschlafen sollte es losgehen. Da kam aber erst mal Besuch, der gleich mit frühstückte. Ich erwähnte, dass ich im nächsten Monat einen Staubsauger kaufen wolle, weil wir immer den der Eltern nehmen, selber keinen gehenden mehr haben......
........gut, dass ich das getan hatte, denn er hatte "Einen" übrig. Jörg fuhr gleich mit zu ihm und erledigte den Minieinkauf,...das Nötigste........
Bis er wieder zu Hause war, hatte ich alles vorbereitet, dann noch essen, und los ging´s,...... mit dem Saubermachen.
Als wir fertig waren, war auch ich fix und fertig, sank in meinen Sessel, nur nicht mehr bewegen.....
Da die Premiere jetzt weg ist, haben wir die Kanäle sortiert, und ich habe festgestellt, dass ich "die" auch noch alle abbestellen könnte, die übrig sind. Ich schau das eh nicht, Radio höre ich auch nicht,...da frag ich mich, warum ich Rundfunk-und Fernsehgebühren bezahle.
Bei Euch finde ich doch alles, was ich brauche und wissen will..........

Freitag, 9. Januar 2009

Sonne, Kälte, Schnee

Die Kälte lähmt,...sogar mein Hirn. Aber draußen war ich heute, hab´ Foto´s gemacht, die flasche Licht-Zeit erwischt, denn das Wasser glänzte noch nicht golden.....
Im Rahmen der häuslichen Einsparungen wird selbst bei dieser Kälte nur wenig die Heizung aufgedreht,...in der Küche überhaupt nicht. Da sind es jetzt so um die 12 - 15 Grad. Wenn gekocht wird, wird´s dann ja so wie so warm.
Nach dem Mittag ist Jörg gekommen.
Er hat mich bei ebay angemeldet, und ich habe auch gleich auf mein erstes Buch geboten, "Das Rad des Lebens", von Elisabeth Kübler-Ross, worüber ich bei Elfe vor einiger Zeit gelesen hatte.
Seitdem ich von Alruna Apaika weiss, dass frau mit etwas Geduld, dort recht preisgünstig Bücher bekommen kann, hatte ich gar keine Ruhe mehr.
Ich wollte auch......Ja, ich weiss, wenn´s um Bücher geht,......fange ich auch an "zu wollen",....mein "Laster".
Morgen muss ich meine alten Knochen ein bischen in Schwung bringen,.....saubermachen...
Gekocht wird nicht. Ich hatte noch Suppe eingefroren, ein wenig von der Hühnersuppe und Soljanka, die hier jeder gern ißt.
......und ausnahmsweise betätigte ich heute nachmittag die "on-Taste" für den Fernseher,...hab´ein wenig Tennis geschaut. Aber wenn Jörg da ist,....läuft der Kasten dann so wie so die ganze Zeit. Das Lesen heute Nacht im Bett, fällt auch aus,...nächste Woche wieder.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Das Gespenst der Zukunft

....die Stichwörter für diese Geschichte, hat Astraryllis geliefert

Mariana war jetzt 47 Jahre alt, und sie hatte sich vor langer Zeit entschieden, hier, am Waldrand zu leben, was sie niemals auch nur für eine Sekunde bereut hätte.
Die meisten Menschen konnten nicht verstehen,
wie eine Frau alleine, so weit ab von jedweder Zivilisation leben konnte. Aber gerade die Menschen waren es, weswegen sie sich entschieden hatte hier zu leben,....und einsam, war sie beiweitem nicht. Darüber konnte sie nur lachen. In der Natur gab es so viele Wesen, die sie in den vielen Jahren, die sie hier wohnte, alle kennengelernt hatte. Alle waren ihr wohlgesonnen, und manche ganz besonders gute Freunde. In den 30 Jahren hier im Wald, war Mariana mit der Natur verwachsen, mit ihren Zyklen, ihren Tieren und Pflanzen, in die sie sich vollkommen einbettete.
Ihr Leben war so gut und freidlich hier, ohne Hast, ohne Ärger oder Krankheit.
Bis auf einen bronzenen Reiter, der sie des nachts in Alpträumen heimsuchte, und ihr am Tag wütende, leere Menschenhüllen schickte, die ihr ta
usende von Zetteln brachten, die sie ausfüllen sollte, und nicht nur das, man hatte sie schon des Öfteren genötigt dort wegzuziehen, weil dieses schöne Waldgebiet in Monokulturfelder umgewandelt werden sollte, wo irgendwelche Wissenschaftler ihr Genfutter für die Menschen anbauen wollten,....so viel wie möglich Ertrag auf so wenig wie möglich Fläche.
Aber die Männer, die sie zu diesem Zweck immer besuchen kamen, kamen ungern, weil es hieß, dass es dort spuckte, und sie, Mariana, eine Hexe sei. Die Leute hatten Angst vor dem, was sie nicht kannten, und weil, ihr Freund, der "Grüne Mann", sich einen Spaß daraus machte, die Männer zu erschrecken und fortzujagen, was sie immer wieder so erheiterte, um das wiederum, freude den Grünen Mann, weil er Mariana mochte, sehr mochte. Für ihn war es unwichtig, wie alt sie war, und die Falten auf ihrem Gesicht zählten nur die Jahre der Weisheit, die immer mehr wurden.


Auf dieser Ebene hatte sie ihren Beschützer, aber in der Dimension der Träume suchte er sie immer wieder heim, der bronzene Reiter, kam durch all die aufgebauten Schutzwälle, die sie mit Hilfe der Schmetterlingsfrau und einiger anderer Göttinnen aufgebaut hatte.
Er sprach im Traum zu ihr von einer Welt, wo so viele Menschen auf der Erde lebten, dass sie sie kaum mehr tragen konnte. Er sprach von Kämpfen und Kriegen um die wenigen Recourcen von Gaia, weil die Menschen immer noch nicht gelernt hatten mit der Erde, sondern gegen sie zu leben. Er sprach davon, dass es ein paar Wenige mit Macht und Geld gab, die gar nicht wollten, dass die Menschen anfingen zu denken, und so wurden sie mit allerlei Dingen beschäftigt,...und das für jeden etwas dabei sei, dass er für seinen persönlichen Gott hielt, um auch diesen Bereich abzudecken. Er sprach davon, wie die Menschen unter Kontrolle gehalten wurden, manipuliert und verdummt wurden, dass sie gehorchen......und war noch so stolz darauf, wie gut das alles gelang.
All das erschreckte Mariana so sehr, dass sie nach solchen Träumen schweißgebadet und schreiend aufwachte.
Nur, was konnte sie schon dagegen ausrichten?
Mit all den anderen Wesen hatte sie schon oft darüber gesprochen, was zu tun wäre, damit dieser Wahnsinn endlich aufhöre. Aber sie kamen alle immer nur zu dem einen Ergebnis......Mutter Erde muss alle Mensch
en verschlingen.
Und trotzdem, dass die Menschen Mariana nicht mochten, sie belächelten, beschimpften, ja sogar schon ihr Haus anzünden wollt
en, setzte sie sich für sie ein. Sie hätten doch noch eine Chance verdient. Es gäbe doch da auch so viel Liebe......und auch noch ein paar Menschen, so wie sie selbst.....
Schon so viele Jahre ging diese Diskussion. Es wurde angeführt, wie lange die Menschen schon ohne die Rhythmen der Natur lebten, dass sie keine Achtung und keinen Respekt hatten, dass sie sogar die Beseeltheit der Natur verleugneten, um ihre Spielchen noch ver-rückter zu treiben, ohne Reue, nur aus Gier.Mariana fügte an, man könne doch nicht all die guten Menschen, die es doch zweifellos gab, auch alle töten.
Der Grüne Mann trat zu Mariana, legte seinen Arm um ihre Schulter, und zwei grüne Augenpaare schauten sich an.
"Es ist doch nur Euer derzeitiger Körper, der stirbt, das weist Du doch, liebe Mariana."
Und Mariana konnte nicht umhin ihm zuzustimmen
.
"Hier geht es um etwas Größeres", sagte er liebevoll.
Mariana wußte und verstand, was er ihr sagen wollte, und sie nickte, mit Tränen in den Augen. Da fassste sie der Grüne Mann bei der Hand und zog sie hinaus in den Wald, zu den Bäumen, Blumen und Tieren. Sie rannten über Wiesen und Waldlichtungen, versteckten sich im Gestrüb, neckten sich, und dann führte er sie in eine Höhle, tief in die Knochen der Erde hinein. Bei einem wunderschönen Kristall blieb er stehen, nahm sie in die Arme, drückte sie ganz fest an sich, und da hörte sie es, was sie schon lange wusste, die Erde begann zu grollen, immer lauter und lauter, und es wurde heißer und heißer, und mit einem mal sah sie Pele, die Göttin, von Angesicht zu Angesicht.....und verschmolz mit ihr..........
© Geschichte von Rosi Sanchez Garcia

Guten Morgen!

Geträumt von Steinen, einen ganzen Raum voller Steine in allen Formen und Farben,....ahhhhhh.
Geträumt von Luisa Francia, ihrem Balkon und Cappuccino trinken. Keine Ahnung, was "das" bedeuten soll,...vielleicht, dass ich mal wieder ein Buch von ihr lesen soll.......
Mein Kopf ist heute eher leer, drifte so duch den Tag, mag dies und das tun, dann aber auch wieder nicht,....bin unentschlossen......
Die Erkältung hat sich zwar beruhigt, ich dachte sie geht.....aber irgendwie keuche ich immer noch ein wenig, und ein Paket Taschentücher ist auch immer bei mir.
Zu was ich mich letztlich heute entschließe,.......?
Eines ist jedoch klar,.....die Geschichte mit den Stichworten von
Astraryllis kommt heute noch,......etwas später.....

Mittwoch, 7. Januar 2009

Warum wir Träume vergessen......

Träume beinhalten oft Gefühle, die wir in der Wirklichkeitsebene nicht oder nur unzulänglich, ungenügend leben können, dürfen und sollen.
Und da wir uns an Träume erinnern, indem wir uns an das/die Gefühle erinnern, und oft dann erst die Bilder wieder sehen, sind sie so schnell auf dieser Ebene vergessen.Natürlich gibt es auch prophetische Träume, an die wir uns klar und deutlich erinnern, die uns etwas zu sagen haben, und gerade deshalb sind sie so intensiv.
....und die Zeit zwischen Wachen und Schlafen, wo wir kurze Episoden träumen......
Das sind "die", die wir bewußt wahrnehmen, klassifizieren, einteilen können.
Es gibt wohl viele Traumebenen, sicher auch welche, die wir noch gar nicht kennen.
Die Schlafphasen, na ja, zwei davon sind ja sogar schon meßbar geworden, ....oder anders,....es wurden Geräte und Methoden entwickelt sie sichtbar zu machen,....irgnedwie....

Die Kälte läßt mich erstarren, ist anstrengend, mit Strickjacke, Pullover, einem Tuch um den Hals, läßt es sich gewichtiger bewegen. Eine Schwere legt sich auf den ganzen Körper. Treppensteigen wird zur Kraftübung. Im Keller sind es Minusgrade. Frau kann diesen Zustand auch als Herausforderung sehen.Gut, gestern habe ich mich den ganzen Tag bewegt. Es gab Arbeit, wie die Karten schon richtig sagten. Kochen, Wäsche, Seiten lochen, nummerieren, Fotos sortieren und kleben, für´s handschriftliche Tagebuch. Ein paar Fotos machen und die Geschichte in den Blog bringen.
Gelesen habe ich wieder nachts, bis 3.00 Uhr.Gut, dass ich meine Bärenklaue habe. Ja, ich weiss, sie ist nur ein "Transportmittel", aber sie erinnert mich an die Stärke der Bärin, die jetzt eigentlich zusammengerollt in einer Höhle ihren Winterschlaf hällt.
Da hab´ich ja schon den Grund,...ich sollte Winterschlaf halten!

Wenn man so richtig hunger hat, bekommt das Essen eine ganz andere Bedeutung. Da Frau so wie so während des Essens öfters aufstehen muss, mach´ich´s einfach so:
Erst still ich den Hunger, und wenn sich langsam ein Völlegefühl einstellt, genieße ich den Rest.
So ist beiden genüge getan, und ich habe zweimal was davon.

Dienstag, 6. Januar 2009

Karl, der Käfer

....die "Stichwörter für diese Geschichte, hat Gauzibauz geliefert.....


Karl, der Käfer hatte einmal eine große Familie, die in einem Fliegenpilzhaus wohnte. Alle waren glücklich und gingen ihren Beschäftigungen nach.
Karl hatte ein eigenes, kleines Bett, indem er es sich gerne nach der Arbeit gemütlich machte. Da er für die Lagerung der Vorräte verantwortlich war, was ja eine wirklich wichtige Aufgabe in der Gemeinschaft ist, die er auch sehr ernst nahm, trug eine Verantwortung für seine Familie und für sein Volk.Seit er denken konnte, lebten sie nun schon hier in diesem wunderschönen Tal, auf dieser herrlichen Wiese, wo es unzählige Blumen und andere Pflanzen gab, die so betörend dufteten, dass Karl jeden Abend friedlich, mit einem Lächeln einschlief.Doch seit einiger Zeit wurde diese Idylle durch immer näher kommenden Lärm gestört. Ja, den Lärm der Menschen, mit ihren stinkenden Blechkisten, den kannten sie alle. Aber jetzt, war irgendetwas anders.
Er hatte es in der Zeitung gelesen. Jeden Tag, wenn der Rabe vorbeifolg, lies er ein Exemplar vor dem Fliegenpilzhaus seiner Familie fallen. Demnächst sollte eine große Versammlung aller Wesen dieses Ortes stattfinden.
Da war ihm auch ein Artikel aufgefallen, wo über das große Bienensterben berichtiet wurde, und noch einige andere, die aus fernen Ländern, über Tiere, die so riesig waren, wie er sich als kleiner Käfer kaum vorstellen konnte, die aber trotzdem nichts gegen ihre Mörder, die sie wegen ihrer Zähne töteten, ausrichten konnten.
Er überlegte,.....was sollen denn dann wir Käfer tun, wenn schon so große Tiere dem Menschen gnadenlos ausgeliefert sind??Nach ein paar Tagen war draußen, auf der Wiese, ein großes Summen zu hören. Die Tiere liefen unruhig hin und her, versammelten sich, warteten auf die Pflanzendevas, die Feen und Elfen, die diese Versammlung leiten sollten. Ja, sogar einige Trolle hatten sich angesagt.
Es dauerte lange, bis sich alle versammelt und beruhigt hatten. Man hatte einen Tag ausgewählt, der bei den Menschen Sonntag hieß, da gab es nicht ganz so viel Lärm.


Als Paralda, Cornelia und Arages angeflogen kamen, wurde es still. Sie hatten die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Wesen, da sie die Versammlung leiteten, man ihnen vertraute, und schon viele gute Enscheidungen getroffen hatten. Sie hatten alle Informationen von ihren Helfern zusammentragen lassen, die zu bekommen waren, über diesen immer näher kommenden Lärm, der so anders war, als der, an den sie sich schon einigermaßen gewöhnt hatten.

Paralda ergriff als Erste das Wort, flog ein Stück in die Höhe, damit sie die Anderen gut sehen konnten, und hob gebieterisch die Arme. "Ruhe, meine Lieben, Ruhe!"
Dann flog Cornelia dazu und erhob die Stimme.
"Wir haben nun schon so viel hinnehmen müssen, aber das, was jetzt auf uns alle, hier im Tal, zukommt....." Ihre Stimme brach, weil sie daran dachte, was sie all den Wesen jetzt zu verkünden hatte.
Da kam ihr Arages zu Hilfe.
"Freund, wir haben eine große Aufgabe zu bewältigen." Auch er wußte nicht genau, wie er den Wesen klar machen sollte, dass sie nun alle aus dem Tal wegziehen müssen, weil dieses wundervolle Tal einer neuen Autobahn der Menschen Platz machen sollte. Alle mußten evakuiert werden, und das in kürzester Zeit.
"Nun gut", setzte Arages noch mal an, "um es kurz zu machen, werde ich euch jetzt in alle Pläne und Maßnahmen einweihen, die schnellstens zur Umsetzung gebracht werden müssen, bevor wir alle hier noch sterben."Ein Raunen ging durch die Menge. Alle fingen an zu schwatzen, manche waren so verschreckt, dass sie sich duckten, und vielen stand der Schreck in´s Gesicht geschrieben.
Bevor noch mehr Unruhe aufkam, wurden Pläne verteilt, was in den nächsten Tagen passieren sollte. Auch Karl, der Käfer, bekam einen Zettel, worauf stand, dass er unverzüglich seine Sachen packen, und sein Fliegenpilzhaus verlassen sollte, mit seiner ganzen Familie.
Ihm schwirrte der Kopf. Wo sollte er denn hin? Es mußte beraten werden, mit den anderen Familienmitgliedern.Am Abend setzten sich alle im Fliegenpilzhaus zusammen. Keiner hatte Hunger. Sie waren alle traurig, ängstlich. wußten nicht, was sie tun sollten.
Die Jüngeren waren dafür fort zu gehen, die Älteren liesen sich nicht umstimmen, sie wollten bleiben, sahen die Gefahr nicht. Was sollte nun geschehen??
Da man sich nicht einig werden konnte, und die Alte nicht hier allein lassen wollte, entschied man sich zu bleiben und abzuwaren. Vielleicht wurde ja alles gar nicht so schlimm.

Am nächsten Tag begann die Wanderung. Nur Karl, der Käfer, seine Familie und ein paar andere Familien blieben und schauten zu, wie sich das Tal langsam leerte, entvölkerte.
Die gute Energie, die bis dahin immer noch in diesem Tal herrschte, zog mit ihnen fort.Voller Angst und Unsicherheit schliefen die Käfer jeden Abend ein, und hörten den Lärm, der mittlerweile so unerträglich geworden war, dass sie ihre eigenen Stimmen nicht mehr hörten,...und er kam immer näher. Aber irgendwie hatten sie doch noch ein Fünkchen Hoffnung, dass ihr kleines Fliegenpilzhaus vielleicht doch unentdeckt bliebe.Eines Morgens, als endlich alle eingeschlafen waren, denn die Gemüter beruhigten sich nun kaum mehr, rollten große Baumaschinen mit ihren Rädern über das Fliegenpilzhaus. Keiner der Familie hatte eine Chance zu entkommen. Nur Karl, der Käfer, konnte schnell noch einen Satz aus dem Fenster machen, und sich zwischen stinkenden Abgasen , unter Aufbietung aller seiner Kräfte, in die Luft erheben. Er folg, und flog, und flog.......wie er noch nie zuvor geflogen war,.....um sein Leben,....denn DAS war das Einzige, was ihm geblieben war.

Irgendwann setzte er sich völlig erschöpft auf eine Blume und begann bitterlich zu weinen, um all die Wesen, seine Familie, um sich selbst,....denn er war jetzt ganz allein............
© Geschichte von Rosi Sanchez Garcia

Montag, 5. Januar 2009

Freier Tag!

Ja, das Ausschlafen macht Spaß, und ich kann mir meine Zeit einteilen, wie ich es möchte. Jörg ist diese Woche wieder in seiner Ausbildungsstätte.
Also, dann erst mal eine Geschichte geschrieben, heute früh, beim Frühstück, von einer ganz normalen Hexe, wie viele von uns es sind, ihren Gegnern und ihren Helfern.

Grüner Tee mit viel braunem Zucker, und los geht´s!
Lassen wir die Altäre rotieren!
Hier im Haus, in jedem Zimmer unserer Wohnung gibt es Altäre für die verschiedensten Gottheiten. Mein Hauptaltar steht gleich hinter mit, in diesem kleinen Zimmer, wo ich alle meine Sachen habe, Bücher, Farben, Leinwände, Räucherharze, und jetzt auch den Schreibtisch mit meinem Laptop.Von Zeit zu Zeit werden die Altäre gesäubert und bei dieser Gelegenheit auch gleich neu dekoriert.
Da ich heute Zeit hatte , und meine Kraft nicht für kochen oder Ähnliches geben musste, hatte ich eine Idee, wollte was Besonderes machen, was ich noch nie zuvor getan hatte.....und hab´s getan.Völlig frei, und spielerisch, lies ich mich von meiner Intuition leiten, keine Vorgaben, keine Regeln,...nur Spaß an der Freude, einfach mal den Göttinnen, Göttern und Wesen eine Freude machen.
....und es ist erstaunlich, wozu Frau fähig ist, wenn sie mal nicht in den Familienbetrieb eingebunden wird. Na ja,....einmal Wäsche war auch noch drin......

Die Buddha-Figur hat mit Eshu und Babalu Aye den Platz getauscht, gleich daneben, der Totenkopf, und ein Bild von Kali. In der Mitte des Altars strahlt jetzt Amaterasu,...wir brauchen jetzt die Kraft der Sonne, die wir mit großen Feuern, Laternen und auch kleinen Kerzen rufen.
Kristalle, Muscheln, Ketten, eine Klangschale gibt ihre Schwingungen frei, läßt sich hören....

Yemaya, auf einer blauen Achatscheibe, ein Delfin und ein paar Muscheln, eine kleine, zierliche, gläserne Karaffe, hellgrün gestreift, fungiert als ihr "Briefkasten", unter dem frau aufgeschriebene Wünsche legen kann.
Auch der Gott wird nicht vergessen. Ein Stück vom Geweih eines Hirsches als Symol für seine Energie. Pfauenfedern, ein Damaru, Amethyst, viele kleine Halbedelsteine und eine Zigarre....
Nach drei Stunden war´s geschafft, alles war an seinem Platz, richtig, gefühlt, für die kommende Zeit,...hat Freude gemacht, mir,...und allen Wesen, die hier waren.

Zwische durch die Reste von gestern gegessen und jetzt noch einen Cappuccino mit leckeren Plätzchen. "Räucherzeit"! Alles ist vorbereitet, die Kohle angeheizt, und schon bin ich mit der Räucherschale im Haus unterwegs, räuchere die Zimmer, die mir offen stehen und höre in den anderen schon die Beschwerden über den "Gestank".

Zu guterletzt noch Vortschritte beim Sohn. Pläne hat er gemacht, was sonst nicht Sein´s ist, wegen dem Artzt und der OP, und welch Wunder, er beteiligt sich am Abendessenmachen!
DA, sage ich "schöner Tag" dazu!
(Quelle des 1. Fotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker)

Immer noch Rauhnächte....

Trotz der so brav wieder aufgenommenen Arbeit befinden wir uns immer noch in den Rauhnächten, in der Zeit zwischen der Zeit, auch wenn die menschlichen Vorschriften, die Gesellschaft was anderes sagt.
Es gab zwei besondere Tage, den 28. Dezember und den 5. Januar.
An diesen Tagen konnte vieles auf- und er-löst werden, und kann es immer noch.
Denken wir nur an Streitereien, die gerade in dieser Zeit, wo die Familie so engn beieinander ist, nicht ausbleiben. Ungeschicktes Handeln, Unfälle, ja sogar das Wetter, wenn es schlimm war, kann aufgelöst werden.

Es geht darum, dass ab dem 24. Dezember, die die Mutternacht (eigentlich ist am 21. Dezember, in der Nacht der Wintersonnenwende, die Mutternacht) genannt wir , 24.oo Ihr, bis jeweils zum nächsten Tag um diese Zeit, und so weiter, denn jede 24 Stunden steht für einen Monat im kommenden Jahr, dass negative Geschehnisse, die wir bereuen, die nicht so hätten passieren müssen, aufgelöst werden können, alles wieder gut gemacht werden kann, damit wir das Jahr über nicht wieder in die gleichen Streitereien oder Unfälle verwickelt werden.
Dazu ist es wichtig sich alles noch einmal genau vorzustellen, und dann in weißes Licht zu tauchen, oder in violettes, und es wandeln zu lassen, in etwas Positives.

In der letzten Nacht, dem 5. Januar, kann dann das ganze Haus noch mal geräuchert werden, auch Ställe und das gesamte Grundstück.
Diese Nacht ist eine besondere Nacht, die wiederum 24.00 Uhr endet. Sie ist die Nacht der Percht, Frau Holle, Arianrhod, Danu, der Mutter des Lichts, deren Pflanzen die Stechplame, die Mistel und alle immergrünen Pflanzen sind. Ihre Krafttiere sind die Eule, der Adler, Bussard, Zaunkönig, Rotkelchen, und der Weiße Hirsch.
Dann wünsche ich,...viel Erfolg!

(Die zwei Geschichten sind fertig, die für Gauzibauz und für Astraryllis, und kommen noch diese Woche!)

Sonntag, 4. Januar 2009

Hier sind die Leser gefragt!

Meine lieben Leserinnen und Leser!
Ich habe ein paar Fragen an Euch und möchte auch einen Versuch starten.
1. Soll ich die Runenreihe weiter schreiben?
2. Wer hat Interesse, das ich was über Tensegrity schreiben soll?
Es würde dann so ähnlich wie die Runenreihe werden.
3.Da die Geschichten gut anzukommen scheinen, möchte ich einen Versuch starten. Wer möchte, kann mit ein Stichwort, einen Satz, oder ein Thema nennen, und ich versuche dann eine schöne, kleine Geschichte draus zu basteln, zu erfinden.
D
ann warte ich jetzt mal auf Eure Antworten.

Gestern und heute......

Gestern Sonne, heute Schnee........
Die Erkältung hat jetzt der Wetterfühligkeit Platz gemacht, und ich habe letztens mal so nachgedacht, wann es mir eigentlich so richtig gut ging, körperlich, meine ich. DAS ist schon sehr, sehr lange her. Seit der MS ist es mir nie wieder körperlich richtig gut gegangen. Nie wieder war es wie vorher. Die stärkste Zeit seither hatte ich kurz nach der Brust-OP, vor vier Jahren, als wir die Zimmer hier renovierten, bevor die Wirkung der Hormontheraphie einsetzte.
Heute habe ich meinen Kalender umgeschrieben. Das tue ich jedes Jahr. Macht wohl jeder. Geburtstage, Feiertage, alles Wichtige eintragen,...für´s kommende Jahr.
Gestern hat Jörg die Küchenlampe repariert.
All das, was man sich so vorgenommen hatte zu tun, ist irgendwie nix geworden. Vielleicht sollte man aufhören, sich dauernd irgendwas vorzunehmen, und einfach nur leben. Die Zeit für Dies und Jenes, kommt dann von ganz alleine.
Früher habe ich immer gedacht, dass ich feige und langweilig bin. Aber wenn ich heute so zurück schaue, war und bin ich alles andere, nur nicht das. Sicher, jeder hat alle Eigenschaften in sich, und früher oder später, in bestimmten Situationen brechen sie durch, wenn wir uns entscheiden müssen, sind wir auch manchmal feige, mutlos, resignieren, sind traurig, wütend, ja, vielleícht sogar mal gehäßig, oder haben gar Rachegelüste. Aber all DAS gehört zum "Menschsein". Wir müssen nur entscheiden, denn das können und dürfen wir, ja, sollen wir, welchen Eigenschaften wir den Vorzug geben. Denn es gibt auch noch Freude, Liebe, Schönheit, Gleichmut, Verzeihen, Geschehenlassen........so viele schöne Sachen......Die Sprache reicht für all unsere Emotionen und Gefühle so wie so nicht aus.
Jörg ist gerade wieder weggefahren, zu seiner Ausbildung. Schön. Endlich mal wieder etwas Ruhe, mich nur um mich kümmern. Sicher, kochen, waschen und ein paar Hausarbeiten muss ich schon erledigen, aber, ich habe endlich Gelegenheit zum lesen!
Seit heute Nacht schneit es hier wieder.......und das gab´s zu Mittag heute. War aber nur mit einem Fertigbeutel, was Schnelles halt.
So habe ich immer noch nicht geräuchert, und auch keine Karten gelegt, nicht mal täglich eine gezogen, wie sonst immer.
Mein Sohn ist jetzt zu Hause. Sie brauchen ihn auf Arbeit nicht mehr. Aus irgendwelchen angesparten Rücklagen, die mein Vater hat, wird jetzt drei Monate die Krankenkasse bezahlt, sodass er erst mal die Bruch-OP hinter sich bringen kann.
Mit meiner Mutter rede ich nach wie vor nicht, will es auch nicht, und es geht mir besser, viel besser damit.......soviel zum Neuen Jahr!

Samstag, 3. Januar 2009

Gestöbert,....und eine Geschichte von mir....gefunden

In den Weiten des Internets fand ich eine Seite, und als ich begann zu lesen, kam mir Einiges seltsam vertraut vor, und so "viele Zufälle" gibt es nicht. Da wurde von verschiedenen Seiten, zusammenhanglos irgendetwas rausgenommen und dann eine Geschichte davon gebastel. Einen Preis gibt´s mit Sicherheit "dafür" nicht, denn so gut, war sie nun auch wieder nicht.
Also, dann dazu, jetzt, meine Geschichte, für die ich mir persönlich, müßte ich sie bewerten, eine vier bis fünf geben würde.

Irgendwo im Nirgendwo gab es ein kleines Dorf, direkt am Waldrand, wo Krähen flogen, Wölfe heulten, und Eulen ihren Ruf in die Nacht schickten. Sogar eine große, mächtige Bärin wurde einmal gesichtet. Aber so richtig glaubete keiner, dass das stimmte, denn, der kleine Junge, der die Bärin angeblich gesehen hatte, erfand dauernd irgendwelche Geschichten.
Die Leute lächelten nur milde, und tätschelten seinen Kopf, wenn er wieder eine dieser unglaublichen Geschichten von sich gab, und gingen weiter.
Eines schönen Winternachts berichtete der kleine Junge seiner Mutter von einer Fee, die er im Wald beobachtet hatte, und dass er wieder hingehen wolle, weil sie so schöne Lieder sang.
"Ja, ja.", sagte die Mutter, und kümmerte sich nicht weiter darum.

Andrasch, hieß er wohl, aber das wußte keiner mehr so genau, denn er wurde im Dorf nur noch 500 Nasen genannt, weil er überall herumschnüffelte, und dann immer neunmalklug alles und jedem erzählte, der es hören wollte, nahm am nächsten Morgen seinen Schlitten und rannte Richtung Wald, wo er die singende Fee wieder beobachten wollte. Sein kleiner Hund begleitete ihn, ging aber nur bis zum Waldrand mit und lief dann wieder nach Hause.
Der Junge ging an die selbe Stelle, wo er die Fee vor einigen Tagen gesehen hatte und wartete.

Ein Geräusch im Gebüsch lies ihn zusammenschrecken. Er warete gespannt. Aber es kam nur ein kleiner Hase gehoppelt, der nach Futter suchte. Andere Tiere hatten den Jungen schon längst entdeckt, und da er sich ruhig verhielt, sahen sie im Moment keine Gefahr und spazierten einfach weiter.
Er wußte nicht mehr so genau, wie lange er dort im Schnee so gesessen hatte, als er von irgendwoher eine Stimme hörte. 500 Nasen lauschte angestrengt, und bevor er erkannte, dass es nicht die schöne Stimme der Fee war, hatte ihn ein paar alte Hexen am Kragen gepackt, hoben ihm hoch, und entblößten ihre triefenden Zähne in einem hönischen Grinsen und Gelächter. "Ha, haben wir dich endlich!", sagte die eine. "Was tun wir mit ihm?", fragte die Andere. Die Dritte mischte sich ein, und zerrte den Jungen zu sich, sperrte ihn in einen Käfig und rief alle zusammen.
Raben, Eulen, Elstern kamen herbeigeflogen. Wildschweine, Hirsche und Elche, ja sogar die Bäume schienen sich versammelt zu haben, und zum Schluß, kam auch die Bärin mit ihrem Jungen gestapft, stellte sich auf die Hinterpfoten, und brüllte laut über alle hinweg.
Eigentlich hatte er sie schon alle verraten, den Jägern gesagt, wo sie zu finden waren. Nur gut, dass ihm niemand geglaubt hatte.
Die Tiere berieten mit den Hexen und untereinander. Ein Urteil war schnell gefällt. Er sollte bestraft werden. Aber wie? Und die Diskussion begann von neuem.
In der Zwischenzeit hatten die Menschen im Dorf begonnen den Jungen zu suchen, denn es war schon Abend geworden, fast dunkel, und seine Mutter machte sich große Sorgen. So gingen sie alle bereits auf den Waldrand zu, mit ihren Hunden......
Als sie den kleinen Jungen fanden, lag er im Schnee, war eingeschlafen, und fast schon erfroren........
Sie nahmen ihn mit nach Hause, packten ihn in dicke Decken, heizten richtig ein, und gaben ihm warem Tee zu trinken.
Als der Junge zu sich kam, seine Mutter sah, die ihn gleich in die Arme nahm und an sich drückte, begriff er erst gar nicht, wo er war, dachte, die Fee hätte ihn befreit, und mit zu sich nach Hause genommen.

Seine Mutter sah ihn an und fragte:"Fehlt Dir was, Junge? Tut dir was weh?"
Er schaute seine Mutter erstaunt an:"Mama,....nein, es geht mir gut,....aber........"
Er faßte sich an die Nase, zog und zerrte an ihr, sah die Leute um sich herum verwundert an."Ich fühle sie nicht mehr!"
"Was fühlst Du nicht mehr?", fragte ihn die Mutter.
"Meine Nase!!!", schrie der Junge.
Alle brachen in lautes Gelächter aus.
"Na, dann solltes Du in Zukunft deine Nase nicht mehr in andere Leute Schlüssellöcher stecken, denn eh du dich´s versiehst, bricht sie dir noch ab."

© Geschichte von Roswitha Sanchez Garcia

Sicher wird die Geschichte nicht jeden Geschmack treffen, muss ja auch nicht!
Wem "die Jacke paßt, der wird sie sich anziehen".
Ich habe sowas eigentlich auch noch nie gemacht und es wird sicher vorerst die letze Geschichte dieser Art bleigen. Andere gibt es mit Sicherheit........denn ich habe meine eigenen Erlebnisse und Geschichten, die ich erzählen kann.......

Freitag, 2. Januar 2009

Quälerei.....

.....war das heute, für uns beide, die Fahrt nach Neuhaus zur Physiotherapie und auch noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, denn Jörg hat es jetzt voll erwischt, und ich bin auch noch nicht wieder so hundertprozentig in Ordnung.
"Schorschel", unser Auto, hat gestreikt. Ihm war wohl auch zu kalt. Aber wir sind trotzdem losgefahren, was er mit zisch......puff.....und stink......quittiert hat, sodass wir den Berg mit 20 kmh hochgekrochen sind,......wie früher mit dem Tabi......, wo man nebenher laufen konnte....
Auf dem Parkplatz sind mir heute drei große Werbetafeln aufgefallen. Die Recht und die Linke hatte ein grinsendes "weißes" Gesicht,...und in der Mitte,....war ein weinendes "schwarzes" Kindergesicht........???
Zu Mittag gab´s Rester, dann wurden die Einkäufe verstaut, die Ausgaben überschlagen, und jetzt ist Ausruhen angesagt. Jörg sitzt schon wieder am Fernseher und ich,.....hier....natürlich.....

Donnerstag, 1. Januar 2009

Verbrachte Zeit.......

Gestern,....ja, ein guter Tag, ich fühlte mich besser, hatte nachts den Heilstein auf meine Brust gelegt......
Morgens gekocht, dann gegessen,....der Geschmack der Speisen auf sonderliche Art verdreht, verändert, irgendwie neu und ungewohnt,...auch heute noch......
Zum Bach gegangen, Gebete für Yemaya gesprochen, ihr meine Haare geopfert, ...ein Stück von mir, bedenkenlos, ohne Reue, mit Freude im Herzen, sie Eshu übergeben, der sich seinen Teil als Bote davon nimmt, und das Opfer, die Gabe, dann zu ihr bringt.......ganz unspektakulär...
.......und übrigens, ich heißte jetzt Ger-Trude, was ich ja gar nich so schlecht finde, in dieser Zeit, gerade jetzt, in den Rauhnächten "so" genannt zu werden. Was für eine Ehre,....eigentlich!!
Aber es war wohl anders gemeint, denn mit "Trude", wird seit christlichen Zeiten "Eine" beschimpft, die nicht ganz richtig im Kopf ist, und wirres Zeug von sich gibt.
Ja, das trifft wohl auch alles zu, aus der Sicht meiner Cousine und ihres Mannes, der mich am Telefon recht unfreundlich und unerwarteterweise abwürgte, seiner Frau den Hörer in die Hand drückte, und auf ihre Frage, wer denn dran sei, mit Gertrude antwortete.
Von Husten, Schnupfen und Knallern bis drei Uhr nachts muntergehalten worden. Halb sieben, ging die Sirene, ein Unfall, vorn, an der Kreuzung, Blaulicht, Feuerwehr, Krankenwagen,....an Schlaf nicht zu denken, und gegen acht aufgestanden, weil .........ich mit lautem Schnarchen im Ohr nicht mehr einschlafen konnte.
Aufgetaute Brötchen, die nicht schmeckten. Ich habe die Hälfte weggeworfen, was ich sehr selten und ungern tue, im Sessel gelesen, eingeschlafen, ...zu müde,.....Bewegung im Flur,...die Eltern kommen die Treppe runter. Anspannung,......kommen sie rein, oder nicht??
Weitergelesen, eine halbe Seite, wieder eingeschlafen, aber keine Chance auf Ruhe,....Jörg macht die Tür auf.....
Unleidlich, schwach und hunrig aufgestanden, Hühnersuppe gegessen, Ingwerwasser getrunken, Kamillendämpfe eingeatmet,.....immer noch ko. Der Körper will einfach nicht, hat seine Zeit zum ausruhen, schlafen nicht bekommen, wehrt sich......

Dann besser keine anstrengenden Arbeiten mehr, heute, alles Unnötwenige beiseite gelegt, mich wieder in meinen Sessel zur "Voodoo Queen" begeben,......sehr spannendes Buch, trifft ein schon längst verloren geglaubtes Thema,....für mich,.. in neuem, interessantem Kleid wieder aufgetaucht, erkannt und akzeptiert, mit Freude den Faden wieder aufgenommen.....
Reste des alten Jahres im Feuer verbrannt, Reste des Essens in mich aufgenommen, mich über die angenehme Wärme der gekochten Kartoffel in meiner Hand gefreut........und sie mir schmecken lasssen.......