Sonntag, 25. Januar 2009

Aufatmen,....noch einmal......



Nach einer Nacht mit Träumen von einem früheren afrikanischen Bekannten , der nach dem Gefühl zwar er war, aber irgendwie anders aussah, kleiner, älter........und einem Dauerschnarchen im Ohr, wachte ich wieder unausgeruht auf.
Ohne ein Frühstück machte Jörg sich daran sein Versprechen meinem Vater gegenüber einzulösen, die gewünschte Ordnung vor dem Haus wieder herzustellen. Dabei bekam er Hilfe von seinem Kumpel, der kurz vorbeischaute, um die Quintessenz eines Briefen in "Beamtendeutsch" gemeinsam mit Jörg hereauszufiltern.

Beim recht spätem Mittagessen kamen wieder Gespräche über die Zukunft auf, wo auch Verganenheit und Gegenwart in die Diskussion mit einflossen.......und immer wieder erinnerte ich mich an ein Gespräch mit einer lieben Frau, die mich entgültig meins "schlechtes Gewissen" entledigt hat, weil ich erkannt habe, dass ich mir in keinster Weise, und auch Anderen nichts Gutes tue, wenn ich mir die Verantwortung für Haus, Hof, Pflege und Unterstützung aufbürde, was ich letztendlich ja auch gar nicht kann, da ich selber gerade so in der Lage bin mein eigenes Leben zu meistern, und da gibt es schon manchmal Schwierigkeiten.Ich brannte schon darauf in der nächsten Woche mit der Gestaltung meiner eigenen Karten beginnen zu können. Aber es wird wohl erst einmal bei Überlegungen und Vorbereitungen bleiben, weil mir noch einige Materialen fehlen, die ich erst (wieder) im Februar kaufen kann. Vielleicht ist das auch gut so, weil ich schon wieder dazu neige alles zu überstürtzen.....und noch etwas bemerke ich ganz eindeutig,.....wenn kein Fernseher hinter mir brüllt, mich niemand stöhrt, ich alleine in Ruhe am Laptop sitze und schreibe, sind meine Texte um vieles besser. Aber gerade diese Zeit des alleinseins in der Woche, na ja, so ganz alleine bin ich ja so wie so nicht, Jimmy ist auch noch hier und kommt öfters mal zu mir rein, und andere Bewegung im Haus,.....geht jetzt zu Ende. Wenn Jörg am Donnerstag kommt beginnt sein Praktikum, und da wird sich auch für mich wieder einiges ändern. Also werde ich die letzten 3 1/2 Tage noch so gut wie möglich nutzen, um Dinge zu tun, die sonst nicht, oder nur bedingt möglich sind.

Samstag, 24. Januar 2009

Samstagsbilder

Zum Spazierengehen hatte ich heute wenig Zeit, wie immer am Wochenende, denn es gab zu kochen, waschen, zu putzen,.....und dann war ich erst mal geschafft. Ausruhen war angesagt.
Im Internet blätterte ich mich durch unzählige Tarots, dadurch kam der Post und vor allem die Blogrunde zu kurz.
Apfelkompott und Hühnersuppe gab es, der Schnee vorm Haus wurde auch weggeräumt....
....und jetzt gehe ich in´s Bett. Gute Nacht.

Freitag, 23. Januar 2009

Physiotheraphie, einkaufen, und Schneesturm

Ganz früh ist Jörg heute schon zum Hausartzt, denn wenn man da nicht beizeiten kommt, ist die Bude voll und die Tür zu. Als er zurück kam, war ich zwar noch im Bett, hatte aber eh nicht mehr schlafen können,........ wenigstens noch ein bischen ausgeruht.........
Bei eigentlich ganz angenehmen Wetter sind wir losgefahren, Richtung Neuhaus fing aber schon ein schneidenter Wind an uns fast von der Straße zu pusten.........
....und dann, mitten beim einkaufen, brach der Schneesturm los. Wenn ich aus dem Auto aussteigen wollte, musste ich aufpassen, dass der Wind nicht die Tür wegriß. Laufen war schwierig bei der Windgeschwindigkeit. Alles war voll Schnee, der Einkaufskorb und dann auch die Lebensmittel.
Jörg versuchte das Auto möglichst ohne Schnee in die Garage zu bringen, aber so viel er auch kehrte, so schnell war der Schnee wieder drauf,....eigentlich völig zwecklos.
Heute hatte ich eigentlich gehofft Euch "schöne" Bilder mitzubringen. Na ja,.....sind halt wieder "Schneebilder".....
Der Kühlschrank ist wieder voll.
Alles in allem waren wir dann froh wieder zu Hause zu sein, und haben keinen Schritt mehr vor die Tür gemacht. Ich bin ziehmlich k.o in meinen Sessel gefallen mit Cappucciono, Plätzchen und ein paar Erdbeeren, die kaum danach schmeckten und recht zäh waren.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Geschichte zum weiterschreiben....2. Teil

Die Geschichte beginnt bei Margo - Hexe, die den 1. Teil geschrieben hat, und der dort zu lesen ist!

Die lange Zeit des Alleinseins der Bäume und Tiere endete jäh. Waldhörner, wilde Schreie, und stampfende, dumpfe Geräusche, waren zu hören, die immer näher kamen. Alle Tiere, die das hörten, liefen davon. Die Bäume konnten nicht wegrennen, aber Einer sagte es dem Anderen, und ihre Blätter sonderten giftige Sekrete ab, um sich zu schützen,....vor was auch immer, denn sie konnten ja nicht wissen, was da auf sie zukam. Die Mädchen, auf die sie alle gewartet hatten, konnten es nicht sein, denn es war eine unheilvolle Energie, die auf sie zurast.Die Vögel, die sich in die Lüfte erhoben hatten, hielten Ausschau, flogen dem Lärm in gutem Abstand entgegen, um den anderen Waldbewohnern berichten zu können. Ein Adler zog weit oben unter den Wolken seine Kreise, und sah, wie angespitzte Holzstöcke auf die unter ihm fliegenden Enten zuschossen und sie durchbohrten.Ein kleiner Hase, der noch gar nicht so richtig begriff, was da vor sich ging, flüchtete sich lieber ganz schnell vor diesem Hufgetrappel in ein Erdloch, und sah, wie ein Fuchs, vor dem er sich sonst so sehr fürchtete, um sein Leben rannte. Der Fuchs keuchte und sprang über Äste, Wurzeln und Steine. Wie sollte er jetzt noch seine Frau und seine Kinder warnen, wo sie ihm doch schon so dicht auf den Fersen waren. Er hatte noch nicht zu Ende gedacht, fühlte er einen brennenden Schmerz, stolperte, die Kräfte und sein Leben verliesen ihn, und er starb, blieb einfach liegen, getötet, von einem Pfeil der Menschen. Und er war nicht der Einzige. Am Ende der Jagd reihten die Jäger ihre Beute nebeneinander auf..........
Wer die Geschichte dann weiterschreibt, trage ich hier nach!
Den 3. Teil der Geschichte schreibt Mieka weiter.
(Quelle des Adlerfotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker)

Mittwoch, 21. Januar 2009

....ich faul heute.....

Vielleicht ist es das erste Mal, dass ich nicht so recht weiss, was ich schreiben soll......seit August......na ja,....so ganz stimmt das ja auch nicht.
Ein halbes Jahr ist der Blog nun schon alt,....kaum zu glauben,....und Routine, hat sich bei Weitem nicht eingestellt. Es ist immer noch ein wenig Aufregung zu spühren, wenn ich die Beiträge auf die Seite setze.
Nein, ich will nach einem halben Jahr noch nicht resümieren.......nein,....jetzt noch nicht.Ich bin müde heute, saß so lange am Laptop, gestern. Meine Augen bräuchten auch mal etwas Ruhe, zumal ich heute früh gleich wieder im Netz war,...und bin.......
Ist ja auch total spannend hier!!!

In den Weiten des Internets habe ich etwas für Euch gefunden, dass mir so gut gefallen hat, dass ich es auf meine Seite stellen möchte. Da die betreffende Seite es ebenfalls aus dem Internet hat,...und ein "©" stand niergendwo dabei.
Also möge man/frau mir verzeihen, dass ich diese kleine Geschichte hier weiterverbreite.

Ein Leben nach der Geburt???

Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryonen. Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.

Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, daß wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch. Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das gar nicht, daß es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.

Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Der kleine Skeptiker: Mutter ?!?? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?

Der kleine Gläubige: Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker: Quatsch. Von einer Mutter habe ich ja noch nie etwas gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.

Der kleine Zweifler fragt: Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.

So, nun hoffe ich, dasss sie Euch gefallen hat,...die kleine Geschichte.

Dienstag, 20. Januar 2009

....jeden Tag das Selbe!? ........so ein Unsinn!

Vielleicht mag Frau wirklich einmal zur exakt gleichen Zeit wie an einem anderen Tag aufwachen,...was ja so wie so gleichgültig ist, aber dieser viel zitierte Ausspruch ist unmöglich in die Tat umzusetzen. Und warum sollte man das auch tun? Da wäre doch die "Spannung" raus. Oder?
Ok., viele Leute suchen und brauchen ihre Ordnung, die ihnen eine gewissen Sicherheit vorgaugeln mag. Genau da beginnen wir uns etwas vorzumachen, und selbst zu belügen. Diese Ordnung und Sicherheit, diese Geborgenheit, wie wir sie vielleicht aus der Kindheit kennen, gibt es eigentlich nicht. Wir suchen sie ständig im Außen, wo wir immer wieder enttäuscht werden. Nein, sie ist in uns.....die Geborgenheit, das Urvertrauen, das uns abgezüchtet wurde, um uns besser im Griff zu haben, zu steuern, zu manipulieren und zu kontrollieren, im Großen, wie im Kleinen.

Wir haben Angst zu sterben. Wir haben Angst vor Krankheiten. Wir haben Angst unsere Arbeit zu verlieren. Wir haben Angst...........ja, vor so vielen wird uns täglich Angst gemacht, dass wir nur mehr imstande sind zu klagen, zu lamentieren, in Depressionen zu fallen. Wir sind nur noch Schatten unserer selbst. Sollten wir nicht endlich unsere eigene Kraft wiederentdecken, unser Vertrauen in uns selbst, in unser Denken, Handeln, ja, in unsere Träume. Wir sollten aufrichtig zu uns und Anderen sein,......da wäre die Welt, die wir uns schaffen, um vieles besser.
Ich werde immer gefragt:"Was machst Du nur den ganzen Tag so alleine zu Hause? Mir würde da die Decke auf den Kopf fallen." Kann ich nicht verstehen. Konnte ich noch nie.
Ich weis n
icht, was "Die" wollen?!
Ich freue mich darüber, wenn ich gut schlafen konnte, und mich ausgeruht in den Tag strecken kann.....und kann ich nicht schlafen,....dann freue ich mich über das gute Buch, dass ich lesen kann und den Kakao, den ich trinke. Ich freue mich früh die Sonne zu sehen, die vielen Schattierungen und Farben des Lichts. Regnet es, dann freue ich mich für die Erde,...wir alle brauchen Wasser. Ich freue mich über den Geschmack meines Cappuccino´s oder meines Tee´s, der mit Sahne noch so viel besser schmeckt,....und wenn ich Lust habe, mache ich mir einen Gewürz- oder Pfefferminztee. Je nach Lust und Laune, gibt es Schwarzen, Grünen, Roibusch....
Ich freue mich darüber, dass es mir so gut geht, und noch mehr, wenn ich keine Schmerzen habe.

Ja, was will ich mehr? Und da sag´noch mal Einer, ......jeden Tag das Selbe!"

Eines habe ich doch bemerkt, .....ich bin ruhiger, glücklicher und zufriedener, wenn ich "meine Zeit" leben kann,....nicht gehetzt, gedrängt, geärgert werde. Aber am Ende stelle ich immer wieder fest, dass "wir selber" es sind, die uns hetzen, drängen und ärgern....... lassen.
.....und das war mein Abendessen,....am Laptop.....

Montag, 19. Januar 2009

Verschneit und ruhig.....


Nach einer unruhigen, kräftezehrenden (?) Nacht, schlief ich zwar aus, war aber nach dem Aufstehen genauso fertig wie am Abend zuvor.Ein schnelles Mittagessen gekocht, Nudeln, Fertigbeutel, modifiziert mit Tomaten- und Zucchinistücken, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und Basilikum. Appetit auf Fleisch hatte ich keinen.
Nur ein wenig frischen Parmesan habe ich noch drüber gerieben.

Geräuchert gereinigt, Fenster geöffnet, rausgeschaut.
Luftströme treffen aufeinander. Der Eine warm und wohlriechend, nach Harzen und Kräutern, der Andere kalt und klar. Ich genieße beide, die mir im Wechsel um die Nase wehen,....Schneeflocken kitzeln mein Gesicht.

Zum Schluß, die Fenster wieder schließen, und noch ein paar Krümel Sweetgras aufgelegt. So riecht das Zimmer noch zwei Tage nach dem süßen Duft.

Ein schluck grüne Limonade, Waldmeister versteht sich, ich liebe diesen Geschmack, und für den Durst, Selter, auch aus einer grünen Flaschen.

Dann noch Cappuccino une die allerletzten Plätzchen, die von Weihnachten noch übrig sind......

Alles in allem, ein ruhiger, aber merkwürdiger Tag, mit starken Wahenehmungen.
Tennis habe ich aufgenommen, schaue ich später, endlich wieder Ruhe zum lesen gefunden, und das Buch, was ich bei ebay ersteigert habe, ist auch heute angekommen.
Elfe hatte mich vor einiger Zeit mal wieder inspiriert, da ich bereits zwei andere Bücher von Elisabeth Kübler-Ross gekauft hatte.
So,...ich begebe mich jetzt noch auf die Blogrunde, und dann,.....werde ich weiterlesen....weil´s so spannend ist.........


Sonntag, 18. Januar 2009

Fäden spinnen.......

Intuitives Handeln, einer Idee folgen, nachspühren, sich von nichts dabei stören lassen.....
Mit Verwunderung sah mich Jörg gestern an, wie ich, abwesend, in Gedanken, Steine suchte, sortierte, in Schalen legte,....mein Steinbuch nahm und las.......
Schon lange denke ich über Zukünftiges nach, aber die Konturen blieben noch recht verschwommen. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Zukunft will geformt werden, Ideen entstehen, Wünsche werden überdacht, Pläne geschmiedet und Bilder imaginiert.
Draußen stürmt und schneit es,.....wie außen so innen, noch ein paar Haare dem Wind geschenkt, Wünsche zu Lauten geformt, und den Flug der Elster dazu beobachtet.
Baumgeister, die sich in der Kraft des Windes beugen, die Stunde zwischen den Zeiten naht.
Jörg fährt erst einmal wieder bis Donnerstag weg.
Im Haus die Gewissheit erfahren, dass ich eigentlich nicht hier zu seien brauche, ja, ich werde gar nicht wahrgenommen, auch wenn ich direkt vor ihren Augen stehe,...... Wozu dann noch hier sein, Illusionnen aufrechterhalten, die Niemandem mehr nützen, und schon längst der Vergangenheit angehören. Veränderung und Loslassen scheinen angebracht.
Ich bin nocht so, wie ich sein soll, nein, ich bin so, wie ich sein möchte.
......und was mache ich mit ihm?
Für ihn wird es Zeit leben zu lernen, seine Erfahrungen zu machen, Probleme auch mal allein zu meistern. Ja, es ist gar nicht gut, wenn er ständig die Sicherheit hat, dass immer jemand da ist, der´s schon richtet. Ich glaube, eine gute Freundin hat da ganz recht, dass ich ihm damit keinen Gefallen tue, auf längere Sicht.

Also muss ich lernen auch hier loszulassen, was bei den eigenen Kindern besonders schwer fällt.
Dann will ich schon mal damit beginnen, in Gedanken, mich auf Trennung und Veränderung vorzubereiten, einzustellen, denn ohne den Enschluß zu fassen, Gedanken und Bilder im Kopf zu formen, kann sich auch nichts verändern, und in dieser Wirklichkeit manifestieren.
Aber,....noch ist es nicht so weit.......

Samstag, 17. Januar 2009

Drachenzeit


Belogen und betrogen, der Kraft beraubt, schon bevor sie begann sich zu manifestieren.
Fragen gehabt, gespührt, das da was Gewaltiges ist, eine Energie schier unerschöpflich, und so stark,.......keine Antwort(en),....totgeschwiegen.
Doktrin wirken über Jahrhunderte in und über das Leben von Frauen, machte sie zu identitätslosen Arbeits- und Gebärmaschinen. Tanzten sie aus der Reihe, wurden sie beschimpft, bekämpft und ausgestoßen.
Meine heutigen Gedanken darüber kommen nicht von ungefähr.
Jetzt, wo ich um die Kraft dieser besonderen Zeit weiss, sie bewußt erleben und nutzen könnte, anstatt mich dafür zu schämen, wie es mir einst eingeredet wurde, darf sie nicht mehr sein.
Ist sie jetzt wieder zu stark, soll der Körper erneut mit Chemie vergiftet werden.
Die Entscheidung fällt im Februar.

Freitag, 16. Januar 2009

In den Tag gelebt.......

Erst wollte ich als Überschrift "Nichts geschafft...", schreiben, aber das klingt viel zu negativ.
Gut, ok, alles, was ich geplant hatte, ist nicht passiert,...aber was soll daran schlimm sein?
Nichts ist so wichtig, dass ich es nicht auch morgen erledigen kann!
Also, kehren wir wieder die guten Seiten des Tages hervor!
Freude, immer noch währende Freude, über ein nettes Geschenk, von einer noch netteren Frau.
Runenkarten
Auch ein schon lange gewünschtes und bezahltes (Eigen-) Geschenk kam endlich mit der Post....und dann habe ich die Haushaltskasse geplündert und das letzte Geld verzockt für...."das" hier. Von Elfe bin ich inspiriert worden. Sie hat mich neugierig gemacht.So viel schöne Sachen, und dann noch ein langes Telefonat mit einer Frau, die mich immer wieder zum nachdenken bringt, mein Leben zu verbessern. Danke!
Was will ich mehr?
So schnell ist der Tag vergangen, kaum zu glauben......
Gut, ok, das Essen lies ein wenig zu wünschen übrig, was sich wohl auch in den nächsten Tagen nicht ändern wird. Aber der Gefrierschrank will ja auch mal leer werden.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Wechselbad der Gefühle

Bewusst angestrebte Ruhe am Morgen, wechselte mit dem Kommen der Postfrau zur absolut freudigen Überraschung, in der ich mich angenehmerweise noch sulte bis zum nachmittäglichen Schock, den mir mein Sohn verpasste, und ich ein wenig wehmütig und ratlos wurde, und noch viel zu lange (etwa eine Stunde) drüber nachdachte, was ich eh nicht ändern kann. Dann habe ich einfach den ganzen Gefühlsklumpen zusammengepresst, in einen Sack gesteckt, zugeschnürt, und das Ding in den imaginären Ofen verfrachtet........habe einen Strich gezogen, und darunter die positiven Dinge des Tages wieder hervorgebracht und dick angestrichen.......ja, so läßt sich´s leben.
....und um noch mehr gute Energie zu tanken, hielt ich Handflächen und Kopf gen Sonne gerichtet, und nahm auf.........lies mich durchfluten, reinigen, atmete alles Negative aus. So,....läßt es sich noch besser leben.
Es kommt nicht darauf an "was" frau bei einer Imagination denkt, sondern wie stark ich davon überzeug bin, dass es auch so ist, wie ich es mir vorstelle.
Ich darf es nicht nur hoffen, oder glauben, sondern muss es wissen. Es muss für mich die unumstößliche Wahrheit sein, dass das, was ich denke sich bereits materialisiert hat.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Der Ruf der Elster.......

.......ja, ich bin ihm gefolgt. Schon heute Nacht bin ich in einen Traum gefallen, wo ich mein Ori traf, meinen Doppelgänger, meinen Schatten, mein höheres Selbst. Ich stürtzte von einem Balkon, hielt mich nur noch mit einer Hand fest, dachte, dass ich jeden Moment falle,.........und da löste sich Etwas von mir, teilte sich ab, stand dann über mir auf festem Boden, ich konnte es nicht genau erkennen, aber es reichte mir die Hand. In dem Moment löste sich der "hängende" Teil von mir in millionen kleine, schwarze Sandkörnchen auf, und sie flogen alle zu dem Schatten, der auch ich war, und vereinigten sich wieder mit ihm.
Nach dem Aufwachen ergriff mich eine Unruhe. Mir fielen tausend Sachen ein, die ich erledigen könnte. Der Blick auf die Uhr sagte Eile an. Ich musste noch frühstücken, kurze Lymphmassage, Haut und Haare pflegen, waschen,.......die Zeit scheint überhaupt zu rasen. Es ist ja auch schon wieder Mittwoch.
Stop!!! Ich "muss" gar nichts!
Zu kochen gab es nichts, da ich gestern schon einen großen Topf voll chinesische Nudeln gemacht hatte. Den "Pflegetag" legte ich für Freitag fest.....und so konnte ich in Ruhe frühstücken.
Beim Frühstück beschloss ich ein weiteres Mal der Einladung der Elster zu folgen. Meine Tarot-Karten zogen mich magisch an. Ich nahm das "Daughters of Moon-Tarot" und zog offen Karten, sortierte solange aus, bis nur noch fünf übrig waren. Das Wasser ist wieder mein vorherrschendes Element dieses Jahr. Die Intuition zeigt meinen Weg, der in den Rückzug führt, mit der acht der Kelche. Ich gehe in die Höhle, und komme bei Hekate, der Weisen Alten der Kelche wieder heraus. In Innanas himmlischen Haus lerne ich die Verzückung der zehn der Kelche. Hinzu kommt Amaterasu, die seit kurzem in der Mitte meines Hauptaltars steht, mit ihrer Wärme, ihrer Glut. Feuer und Wasser, im richtigen Verhältnis, das mich Hekate und Innana lehrt, bringt alles zum wachsen, und endet in dem Ass, der eins der Kelche,....in der Glückseeligkeit!
Eine zweite Legung machte ich mit dem Nefertari-Tarot. Ich zog wieder offen und sortierte so lange aus, bis ich der Meinung war, keine mehr aussortieren zu könne, und so blieben diesmal sieben Karten übrig.
Die fünf und die sieben sind meine bestimmenden Zahlen, dieses Jahr. Die Fünf ist die Energie, die in Ideen, der Kre
ativität steckt und jeder Materialisation vorausgeht. Die Sieben ist das geheimnisvolle Labyrinth, in denen mich die Ahninnen führen, und eine Glückszahl.
Die Deutung ist ein wenig umfangreicher, und ich lasse sie hier weg. Es geht um die Verbindung mit dem Erdelement. die ich anstreben soll. Steine, sind dabei meine Verbündeten. Mit Kräutern, Pflanzen und der Sprache der Tiere soll ich mich beschäftigen. ein Umzug scheint bevor zu stehen. Ich werde Erfahrungen machen und Probleme bewältigen, muss "bei mir" bleiben, mich nähren, mein "Licht" zum strahlen bringen, und Amaterasu ist auch wieder bei mir.
Und jetzt mache ich mit dem dritten Kartendeck die Probe auf´s Exempel und ziehe die Karte mit der Elster, die zwei der Kelche..........und es geschiet. Aus all´den Karten habe ich mit nur einen einzigen Versuch, verdeckt, die Karte mit der Elster gezogen!
So wird mich die Elster, die Balance und Gleichgewicht symbolisiert, da ihr Gefieder schwarz und weiße Ferden hat, und die sowohl dieser als auch der Anderswelt zugeordnet wird, und auch als Krafttier der Hexen und Magier gilt, wohl in Zukunft begleiten.
.....und ein neues Legesystem wurde mir auch noch offenbar....

Das Mittagessen war schaft, und der Chilli ersetzt gut und gerne die Schmerztabletten.
Dann ging ich die Geister mit Rasselklängen füttern, nahm die Trommel und sank mit ihren immer langsam werdenden Schlägen in eine andere Ebene ein, aus der ich wieder auftauchte, indem ich die Trommel wieder schneller und lauter schlug. Am Ende des Tages kann ich sagen, ich habe heute viel gelernt und erfahren, dass ich in Zukunft brauchen und nutzen werde, also,......ein schöner Tag!

Dienstag, 13. Januar 2009

Ruhiger Tag......

Ruhe ist eingekehrt, diese wohltuende Ruhe, die von wenigen kleinen Episoden am Rand "meines" Geschehens für kurze Zeit von mir bewusst nur wage wahrgenommen werden.
Auch auf der Straße fällt sie mir auf, die Ruhe. Kaum Lärm, auch des Nachbars Boxen schweigen. Wie schön!........
Ich schaue aus dem Fenster, kurz lasse ich mir den kalten Wind um die Nase wehen, höre dem Windspiel zu. Eine Elster fliegt knapp über mir,.....hm,....ich habe sie doch noch gar nicht gerufen. Aber ich glaube,....sie mich.......
Quelle des Fotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker

Montag, 12. Januar 2009

Zeit der Stille.......

So, und jetzt nehme ich mir ernsthaft vor, die nächsten Tage ein bischen mehr bei und mit mir zu sein.
Natürlich wird es jeden Tag eine kurze Nachricht von mir geben, und ich schau´auf Euren Bloggs vorbei,.......
.....aber die Zeit wendet sich bald wieder, für mich, und es bleibt weniger Raum für meine eigenen Sachen, deshalb möchte ich noch ein bischen genießen, von einer guten Zeitspanne, die jetzt bald zu Ende geht.

Quelle des Fotos:
Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker

Zauberland

......die Stichworte für diese Geschichte hat "Elfe" geliefert.

Das Land hinter den Nebeln, wo Feen, Elfen, Trolle, Wasser- und Feuergeister, die Ahninnen, und die Göttinnen und Götter zu Hause sind,....und jede Hexe, hat ihre Landkarte, die nur für sie allein gültig ist.
Rosana, eine ganz normale Frau in den Vierzigern, so scheint es zumindest, nach außen, kennt diese Welt, ihre Welt, die sie so nach und nach, Stück für Stück erforscht hatte und es immer noch tut, weil da immer noch ein paar versteckte
Welten sind, die sie noch nicht entdeckt hatte.
Aber sie weiß, dass sie da sind.



Sie freut sich, und es geht ihr gut, wenn sie in diese Welt reist. Die Schwere des Körpers verlässt sie, und sie gleitet mit Leichtigkeit hinüber, zu den Ahninnen in ihren weißen Gewändern und mit ihren Laternen, die sie führen, .....sie fliegt, sie rennt, geht durch Feuer und taucht in die Tiefen der Seen und Meere, steigt auf in die Lüfte, mit dem Geist des Habichts, und Ix Chel, der Adlerfrau,.....alles ist möglich!
Erst letztens, als sie so krank war, ihr die Glieder schmerzten, und sie Fieber hatte, reiste sie an ihre Kraftorte, traf sich mit Feuergeistern wo einer davon, Lokohem war, der sie auch auf dieser Ebene begleitet, auch mit Göttinnen und Tiergeistern sprach sie.
Als erstes trifft sie jedes Mal die Ahninnen, die immer bei ihr sind, ihr den Weg zeigen, ihr zur Seite stehen, aber sie auch allein gehen lassen, wenn es gut für sie ist.
Genau wie die Ahninnen begleiten sie die Spinnenwesen, sp
ielen mit ihr, spinnen sie ein, in einen Kokon, haben Freude daran,.......und sie auch, weil sie sich geborgen und sicher fühlt, bei ihnen.



"Ich erzähle Euch von diesem Land", sagte Rosana, "aber Ihr dürft es niemandem verraten."
"Der Übergang, ist das Labyrinth, wo die Ahninnen jedesmal schon auf mich warten, denn sie wissen, wann ich komme. Sie haben weiße, weite Gewänder an, die wie große Stoffbahnen um ihren Körper geschlungen sind. Auch der Kopf ist leicht bedeckt, und es sieht aus, wie ein kunstvoll gelegtes Tuch aus denen ihre zeitlosen Gesich
ter im Schein der Lampen zu sehen sind. Sie kichern und lachen, freuen sich, dass ich endlich wieder da bin, halten ihre Laternen hoch und fragen mich, warum ich gekommen bin, um mich dahin zu geleiten, wo es Rat und Hilfe für mich gibt."

"Ich erklärte ihnen die Situation, wollte zu den Feuergeistern, fragte nach Lokohem.
""Oh, der erwartet Dich schon. Komm mit zum Platz d
es ewigen Feuers.", sagte Eine von ihnen und eilte voraus. Sie sprang mal vor, mal zurück, fast wie ein Kind, dem der Spaziergang der Eltern zu langweilig geworden war. Die Anderen konnten sich kaum halten vor lachen.
Ja, hier ging es locker, leicht und fröhlich zu, u
nbeschwert ging man seiner Wege, ohne Grenzen, Pässe, Verordnungen. Jeder wusste, was er zu tun hatte, und wie er sich verhalten sollte, was doch eigentlich selbstverständlich ist.
Der Weg ging leicht bergauf, und da sah sie es auch schon, ......das ewige Feuer, wie seine riesigen Flammen gen Himmel züngelten. Es wurde immer wärmer, und sie sah, wie die Feuergeister ausgelassen im Kreis tanzten. Ihre Stimmen verschmolzen, oder hörten sich selbst so an, wie knisterndes Holz, wenn es brennt. Lokohem kam mir freudig entgegen, hatte mich schon erwartet. Er grinste spitzbübisch und zwinkerte mir zu. "Komm zum Feuer, die, die Du Vesta und Pele nennst freuen sich auf Deinen Besuch."

Als ich mit den Göttinnen des Feuers gesprochen hatte, erwartete mich noch eine Überraschung. Die Ahninnen kamen wieder und führten mich weg vom Feuerplatz, der auf einer Anhöhe lag. Ein Stück weiter links, war auf einer anderen Erhöhung der Platz der Luftwesen, wo reger Luftverkehr herrschte. Ja, es ging zu wie auf einem Flugplatz. Große und kleine Wesen landeten und starteten, flogen in alle Richtungen, aber die meisten schlugen den Weg zur Oberen Welt ein.



Ganz weit hinten war ein hoher Berg zu sehen, auf dessen Platteau ein Steinkreis stand. Wenn ich nach unten sah, sah ich das Labyrinth, dass zu einem rießigen Baum führte an dessen Wurzeln ein Eingang zur Unteren Welt war. Wollte ich zu den Nornen, müste ich noch ein Stück weiter gehen, zu einem zweiten Eingang, wo auch immer die Ahninnen und die Spinnen dabei waren, die mich in´s unterirdische Labyrinth, durch tausend steinige Gänge begleiteten, bis ich ein helles Licht sah, und da, war das Ödland, dass erst durchlaufen werden musste, bis der Bussard oder der Adler kam, um mich auf einer schönen Wiese vor dem Haus der Nornen abzusetzen. Hinter dem Haus war Yggdrasil, und die Quelle.....


Aber wir gingen in die entgegengesetzte Richtung, wo ein wunderschönes Tor mit Rankengewächsen stand, hinter dem das Land der ewigen Wasser lag. Eine Nymphe stand da und winkte ganz aufgeregt. Sie hieß Osiphe. Ihre weich
e Hand berührte meine und wir gingen zum Wasser. "Spring hinein!", forderte sie mich unverholen auf. Hu....ich und Wasser, einfach reinpringen, .............. Aber was sollte mir hier schon passieren. Also, tat ich´s. Tiefer und tiefer tauchte ich,......eigentlich konnte ich nicht mal schwimmen, aber das, war hier egal. Doch irgendetwas hielt mich fest, umklammerte meine Beine. Ich dreht mich um, so dass ich das Licht an der Wasseroberfläche sehen konnte.
"Nicht so weit!", hörte ich Osiphe sagen, und ich kehrte um, lies mich wieder nach oben gleiten. Als ich auftauchte, reichte mir Osiphe ihre weichen Hände und half mir aus dem Wasser zu steigen. Sie lächelte. "Es war nur ein Test,.....ob du springst,......und ich freue mich auf das nächste Mal, wenn Du uns wieder besuchen kommst. Dann kann ich dir vielleicht mehr zeigen."

Der Besuch im Zauberland ging dem Ende zu, das fühlte ich. Wir gingen durch das Tor, wo rechts der Weg zur Baumfrau war, in deren Inneren es durch die Wurzeln in die tausend Schichten der Erde ging, und durch die Äste, hinauf, ins Land des Regenbogens, ins Schlangenland, zu Ayida, wo das ewige Sein ist, wo alles Eins ist, im rießigen Meer von Alles und Nichts.
Zurück durch´s Labyrinth, verabschiedete ich mich von den Ahninnen, umarmte sie, und wachte in meinem Bett wieder auf."
Als Rosana dann Mittag das Essen kochte, lies der heiße Dampf durch eine Unvorsichtigkeit eine Blase an ihrem Daumen entstehen,.... die brannte, wie Feuer. Sie ärgerte sich, weil sie doch erst vor kurzem mit Vesta und Pele gesprochen hatte.
Die Blase ging auf, alle überschüssige Hitze und das Fieber entwich, und Rosanan wurde wieder gesund. Die Wunde am Daumen schmerze schon am nächsten Tag nicht mehr. Da hatte sie verstanden..........
© Eine Geschichte von Rosi Sanchez Garcia
Quelle des zweiten Fotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker