Nach einer Nacht mit Träumen von einem früheren afrikanischen Bekannten , der nach dem Gefühl zwar er war, aber irgendwie anders aussah, kleiner, älter........und einem Dauerschnarchen im Ohr, wachte ich wieder unausgeruht auf.
Ohne ein Frühstück machte Jörg sich daran sein Versprechen meinem Vater gegenüber einzulösen, die gewünschte Ordnung vor dem Haus wieder herzustellen. Dabei bekam er Hilfe von seinem Kumpel, der kurz vorbeischaute, um die Quintessenz eines Briefen in "Beamtendeutsch" gemeinsam mit Jörg hereauszufiltern.
Beim recht spätem Mittagessen kamen wieder Gespräche über die Zukunft auf, wo auch Verganenheit und Gegenwart in die Diskussion mit einflossen.......und immer wieder erinnerte ich mich an ein Gespräch mit einer lieben Frau, die mich entgültig meins "schlechtes Gewissen" entledigt hat, weil ich erkannt habe, dass ich mir in keinster Weise, und auch Anderen nichts Gutes tue, wenn ich mir die Verantwortung für Haus, Hof, Pflege und Unterstützung aufbürde, was ich letztendlich ja auch gar nicht kann, da ich selber gerade so in der Lage bin mein eigenes Leben zu meistern, und da gibt es schon manchmal Schwierigkeiten.
Ich brannte schon darauf in der nächsten Woche mit der Gestaltung meiner eigenen Karten beginnen zu können. Aber es wird wohl erst einmal bei Überlegungen und Vorbereitungen bleiben, weil mir noch einige Materialen fehlen, die ich erst (wieder) im Februar kaufen kann. Vielleicht ist das auch gut so, weil ich schon wieder dazu neige alles zu überstürtzen.....und noch etwas bemerke ich ganz eindeutig,.....wenn kein Fernseher hinter mir brüllt, mich niemand stöhrt, ich alleine in Ruhe am Laptop sitze und schreibe, sind meine Texte um vieles besser. Aber gerade diese Zeit des alleinseins in der Woche, na ja, so ganz alleine bin ich ja so wie so nicht, Jimmy ist auch noch hier und kommt öfters mal zu mir rein, und andere Bewegung im Haus,.....geht jetzt zu Ende. Wenn Jörg am Donnerstag kommt beginnt sein Praktikum, und da wird sich auch für mich wieder einiges ändern. Also werde ich die letzten 3 1/2 Tage noch so gut wie möglich nutzen, um Dinge zu tun, die sonst nicht, oder nur bedingt möglich sind.











































