Jeder, hier im Haus, nimmt seinen"eigenen" Standpunkt ein, sieht alles aus seinem eigenen Blickwinkel, oder will es so sehen, und wieder geht es eher gegen- als miteinander, was ich unpassend, und sehr traurig finde. Da wird nix gesprochen, nix gesagt, wie das halt schon immer so war. Man konnte nie wirklich "reden", ..... miteinander.
Jimmy:.....ist trotzig, sieht sich im Recht, geht mir und Jörg aus dem Weg, sagt nichts mehr, heult sich bei Oma und Opa aus, stellt alles so dar, wie er´s braucht, und ich denke, in manchen Sachen bindet er den Großeltern einen ganzen Bären auf, weil er ja Opa zum Fahren braucht, der vieles für ihn regelt, sich sogar noch um Arbeit oder Lehrstelle für ihn kümmert, und auch Telefonanrufe erledigt, und Oma, die ihm bereitwillig sein Essen macht.
Meine Mutter:"Der arme Junge"!
Vorwurfsvolle Blicke, in meine und Jörgs Richtung. Mit Jörg redet sie, mit mir,....nach wie vor nicht. Sie kümmert sich recht aufopfernd um Jimmy, trägt ihm das Essen hinterher, und schaut nach ihm, was ja eigentlich "meine" Aufgabe wäre,....nach ihrer Meinung......
Mein Vater:.....ist neutral und eher unserer Meinung, hällt sich aber raus und zu seiner Frau.
Ist doch klar. Versteh´ich doch auch.
"Er" ist gewissermaßen das "Bindeglied" zwischen allen, sodass wir wenigstens alle "informiert" sind, was "die Anderen" denken und tun.
(Traurig. Oder?)
Jörg:Es tut ihm Leid, dass es leider so gekommen ist. Aber, was hätte er tun sollen?
Er fühlt sich in dieser Situation auch nicht so wohl, hat aber im Moment doch wichtigere Probleme als diese, eigentlich unwichtigen Kindereien.
Mit meinen Eltern redet er ganz normal, auch mit meiner Mutter.....Na ja, das ist ja was "ganz anderes". Er ist ja auch ein "Mann", was bei weitem mehr zählt, wie eine Frau oder gar eine "ungehorsame" Tochter,......so wurde es ihr eben gesagt und anerzogen, und bedauerlicherweise hat sie auch nie weiter darüber nachgedacht, oder es gar hinterfragt.
Ich:....stehe der Situation eher neutral gegenüber, habe meine eigenen Probleme, mit denen ich fertig werden muss, und wer meint, nicht mit mir reden zu wollen und mir aus dem Weg gehen zu müssen, der, muss es eben tun.
Ich find´s halt nach wie vor kindisch und sehr traurig.
"So" ist die derzeitige Situation,....aus meiner subjektiven Sicht.
Im Moment bin ich recht froh, wenn mein Bewußtsein des Abend´s in die Traumebene gleiten kann.Für ein paar Stunden ist man aus Raum und Zeit, aller Sorgen enthoben, und selbst die Schmerzen lösen sich in sanften Träumen auf.
Na ja,....bis auf ein paar kurze Unterbrechungen, wenn´s beim Umdrehen mal da und mal dort zwickt.












































