Montag, 15. Juni 2009

....und ich dachte, es wird Sommer....

Sieht irgendwie aus, wie die "grüne Stunde" (jetzt gerade aufgenommen), und es regnet in Stömen.......

Kurzer Zwischenbericht von heute...

Habe es mir gut gehen lassen...........mit Musik und Räucherdüften, frischer Luft, der Wärme des Sommers, der endlich angekommen zu sein scheint, auch wenn die versprochene Sonne nur ab und an mal durch die Wolken schaut.


Mich mit Voodoo beschäftigt, zu Conga- und Sambarhythmen getanzt,....na ja,...so gut die Knochen gehen....
Über Marie LaVeau, die letzte Voodoo Queen von New Orleans nachgedacht, ihr Leben, und warum es keine Nachfolgerin gibt......

Sonntag, 14. Juni 2009

Ein kleines Schmankerl

Ein Geschenk an meine Eltern.
Eines meiner ersten Bilder, die ich auf Leinwand gemalt habe.

Ich hab´s gewußt.....

.....das es heute ein wenig streßig werden würde. Ist doch klar, wenn man einen Tag lang rumlost, nicht viel tut, muss mann´s am Nächsten nachholen.
So gings heute an´s Kochen, Wäsche waschen, und die allernötigsten Saubermacharbeiten.......aber mehr nicht!

Jörg war schon den ganzen Tag unruhig, suchte seine Sachen zusammen, denn diese Woche ist er noch mal in seiner Ausbildungstätte, Vorbereitungen für die mündliche Prüfung,...nächste Woche.
Draußen ist wundervolles Wetter, und ich hoffe, es bleibt auch so!

Und ich, .....stürtzte mich mittag auf den Rehbraten,....die Vegetarier mögen mir bitte verzeihen, ich hatte wieder eine Woche kein Fleisch gegessen, und war etwas heißhungrig.......
Natürlich gedenke ich dieses Tieres, und bedanke mich bei ihm, denn ich nähre mich schließlich von seinem Fleisch.
Hier noch die Tageskarte.....
....aus diesem wunderschönen Tarot-Deck, dass gestern gekommen ist.
Zu tun gäbe es sicher genug, aber im Moment habe ich keine besonderen "Plan", vielleicht die Ruhe genießen......, mal in Hof und Garten schauen,.....und zu viel Vorfreude laß ich lieber auch nicht aufkommen, sonst werde ich wieder enttäuscht.
Also,...einfach nur "sein"......

Samstag, 13. Juni 2009

Nunca más mosquitos

Eigentlich bahnte sich ein schöner, sonniger, ruhiger, entspannter Tag an, und eigentlich war er das auch. Aber nicht jeder kann jeden Tag einen "guten" Tag haben, und offensichtlich war das heute nicht Jörg´s Tag,....wie so einige andere Tage auch. Von Schmerzen geplagt, die sich bis zum abend noch steigerten, wurde so vor sich hingeflucht, auch nachts noch, weil der Recorder den Film auch nicht so richtig aufnehmen wollte, wurde kurzerhand der Stecker gezogen, und dann.....ging erst mal gar nix mehr, die Sender waren alle weg....
Früh hatte sich eigentlich sein Kumpel angesagt, der aber nicht kam. Was kam war ein Anruf, mit einigen Ausflüchten und der Frage, ob er denn nicht nachmittag kommen könnte, den wichtig war es allemal, die Bremsen sollten gebaut werden..........
So war Jörg nun schon zur Arbeit bereit, und ich kam endlich zu meinem Fliegengitter, für das er endlich einmal Muse hatte,....na ja,....nicht so ganz ohne meine Hilfe.
Gekocht wurde heute nicht, denn es waren noch genug Rester da. So hatte ich Zeit, mich ein wenig mit meinen Tarotkarten zu beschäftigen und Jörg wartete immer noch.........so etwa bis halb drei, wo er die Arbeitsklamotten wieder beiseite legte, aber wie das immer so ist,....da kam sein Kumpel doch noch vorgefahren.
Es wurde gebastelt und geschraubt, aber auch "Das" wollte nicht so richtig gelingen, und am Ende gaben beide frustriert auf, weil einfach nix paßte.
Ich machte es mir unterdessen in meinem Sessel beim Tennis bequem, und ab und an stand ich auf, ging mal vor die Hausstür in die schöne wärmende Sonne, dann auch mal in den Garten, machte ein paar Fotos, die auch nicht so recht gelangen, und im Hof war noch die Wäsche an die Leine zu bringen.
Und in den nächsten Tagen soll es ja richtig warm werden........
Freut Ihr Euch darauf? Oder eher nicht?

Rhiannon

Der 13. Juni ist der Tag der keltisch-walisischen Göttin Rhiannon, oder auch Epona.
Sie ist in der Unterwelt zu Hause und die Zauberin in den Märchen, die die Frauen in einen sieben Jahre währenden Schlaf fallen und Tote wiederauferstehen läßt.
Auf ihrem Pferd reitet sie wie der Wind über die Erde. Zwei magische Vögel begleiten sie. Sie wird auch als Feengöttin beschrieben, und alle magischen Verwandlungen können von ihr bewirkt werden. Auch wacht sie über die Träume der Frauen, die sie in die Wirklichkeit holen kann.

Freitag, 12. Juni 2009

Wieder mal......Artzttag!

Früh um sechs Uhr auf,...und los ging´s!
Zahnartzt: alles o-k., na ja fast,...ich muss noch einmal hin, denn er hat was gefunden, was repariert werden muss.
Haushartzt: alles o.k.
Station 3 im Krankenhaus: alles o.k. Ich habe solche Probleme mit dem Lympfabfluß, weil nun schon einige Wochen nicht massiert wurde. Ich bat um ein Rezept. Aber der Artzt, der heute nicht da war, muß erst gefragt werden,....das heißt, ich werde am Montag noch mal dort anrufen, und am Diestag, wenn alles gut läuft, wieder zur Physio gehen können.
Frauenärtztin: Alles o.k. War nur ein Infogespräch, weil der interne Informationsfluß im Krankenhaus selbst recht langsam geht.
Dann erst mal kurz nach Hause, was essen, und noch mal los auf die Einkaufstour, was sich etwas schwierig gestaltete, wegen der Thüringen Rundfahrt, die hier durch Neuhaus geht, wo einige Straßen gesperrt waren.
Das Wetter ist heute recht wechselhaft, und immer noch kühl und windig.
Und jetzt, dass könnt Ihr Euch sicher vorstellen, bin ich wieder mal k.o. Es reicht mir für heute!

Eine Freundin

Endlosschleifen voller unbrauchbarer, verletzender Erinnerungen ziehen sich durch ihren Kopf, den sie am Küchentisch sitzend, auf ihre Hände stützt.
Immer wieder wiederholt sich die gleiche Situation vor ihrem inneren Auge in den verschiedensten Varianten.
Aber in diesem Moment begreift sie nicht, will sie nicht verstehn, dass das, was ihr Hirn immer wieder abspuhlt, die Vergangenheit ist, an der sie nichts mehr ändern kann.
Sie quält sich mit den Geistern der Vergangenheit, die ihr einst zusetzten, weh taten, sie verletzten.

Was könnte sie alles mit dieser vergeudeten Energie anfangen, wenn sie sie in kreative Bahnen lenken, umwandeln würde, was sie obendrein noch zufriedener, heiter, ja glücklicher machen würde.
Aber sie versteht mich nicht, so oft ich auch versuche sie daraufhin anzusprechen.
Wieder und wieder verfällt sie in das gleiche Muster, ohne es für sich selbst zu merken, oder wahrhaben zu wollen. Ihre Gedanken sind gefangen, drehen sich im Kreis um die unveränderbare Verganenheit.
Und noch hat sie es nicht gechafft da raus zu kommen, was mich sehr traurig macht......

Donnerstag, 11. Juni 2009

Noch etwas ganz Erfreuliches!

Das ist nun heute mein entgültig letzter Post. Ich weiß auch nicht, welche "Schreibgeister" mich reiten, dass ich vom Laptop gar nicht wegkomme, und wie eine Besessene wieder und wieder loslege, denn ich habe eigentlich noch einen Beitrag fertig.

Heute ist endlich alles zusammen. Ich habe es in Einzel-Billigerbestellungen zusammengekauft.


Ich will mir erst einmal alles in Ruhe anschauen. Der Tarot scheint auch sehr speziell zu sein. Da gibt es viel zu lesen und zu lernen. Bis ich damit gut umgehen kann, wird eine Zeit vergehen.......
Aber interessant,....ist es allemal!!!

Gefühlen nachgespührt und auf den Grund gegangen: Ärger und Wut

Ärger und Wut sind Lustkiller, und das reinste Gift. Wie oft ärgert man sich völlig sinnlos über Kleinigkeiten, die vorbei und nicht zu ändern sind. Aber alle sehnen wir uns so sehr danach glücklich zu sein.
Mit jedem Ärgergefühl, jedem Wutausbruch wird Adrenalin in unser System geschüttet, was ja eigentlich ein Fluchthormon ist, dass der Körper nur in Notsituationen ausschüttet. Passiert das immer wieder, entsteht mit der Zeit ein Zustand, der mit der Sucht vergleichbar ist.
Es ist nicht nur schädlich für uns selbst, sondern auch für Andere, und irgendwie eine Art Umweltverschmutzung. Und eigentlich tun wir das alles nur, weil wir es so gelernt haben. Wir agieren nicht frei, sondern dieses Ärger-Reaktion-Programm wird oft zum Selbstläufer. Nur Kleinigkeiten genügen um es zu starten.
Durch Ärger und Wut geht uns eine Menge Energie verloren. Wir boykottieren uns selbst. Er ist auch ansteckend, worauf vielleicht manche hoffen, um bewußt oder unbewußt wieder Energie tanken zu können, in der Befriedigung, die man dann durch die Reaktion auf die Wut, von anderen bekommt.
Wenn wir uns dieser Mechanismen bewußt sind, sie uns bewußt machen, sie beobachten, können wir erkennen, drüber nachdenken, und bewußt verändern. Aber für Viele ist es ja nur zu leicht, dies alles gar nicht wissen zu wollen, nicht drüber nachzudenken. Sie drehen sich im Kreis, kommen "so" nie da raus, beklagen und wundern sich, woran es liegt.......
Sicher wird es immer wieder Situationen in unserem Leben geben, wo wir uns ärgern. Das ist wohl kaum zu vermeiden,.....jeder kennt das. Genau dann, sollten wir uns ein neues Programm zulegen, dass wir starten können, um uns zu schützt vor derartigen "Giften"! Aber, das muss wohl jeder auf seine Weise tun..........

Heute früh......

Ich war schon recht früh muter, aber bei dem düsteren Wetter wollte ich eigentlich noch nicht aufstehen. Dann dachte ich,....um so früher man aufsteht, um so länger ist der Tag,.....gewöhnlich, und man kann doch so Einiges tun, wie jetzt,...am Laptop sitzen, und auf die Post warten,......
Da meine Lungen nach frischer Luft verlangten, öffnete ich erst mal das Fenster, machte ein paar Atemübungen und beobachtete die Vögel, lauschte ihren Schreien, dem Rauschen des Windes, der noch mehr Regen ankündigte.....einfach mal schön, ...nur dazustehen,....ohne Hast verweilen,.....und einfach nur "sein"........

Noch etwas über meine Großeltern

Ja, sie waren einfache Leute, Arbeiter und Bauern, auch die Urgroßeltern.
Mei Opa, Fritz, war im 1. und 2. Weltkrieg, dann auch in russischer Gefangenschaft, und es war schon ein kleines Wunder, dass er aus Beiden zurückgekommen ist.
Meine Oma, Hildegard, war eine gute Seele, hat mir immer geholfen, bis zum Schluß.
Sie war die Letzte, und ist gestroben, als ich bereits 20 war.

(Dieses Foto ist "Echtzeit". So sieht es noch heute in unserem Schuppen aus.)
Sie waren die fleißigsten Menschen, die ich kannte, haben gearbeitet von früh um drei, vier Uhr, bis abend´s um zehn.

Da wollten Felder bestellt, Wiesen gemäht, Holz gemacht, Tiere versorgt werden, und es mußte Brot, Semmeln und Kuchen gebacken werden, und im Laden mußte auch noch jemnand sein. Kochen und andere Hausarbeiten waren da eher Nebensache.
(Dies hier ist eine Aufnahme von unseren Feldern, wie sie heute aussehen. Sie wurden damals einfach von der LPG vereinnahmt....und heute ist es Weideland.)
Am Anfang baute mein Großvater das Getreide sogar noch selbst an, erntete es, brachte es zum Müller nach Gräfenthal, und buck daraus sein Brot, das er mit dem Korb auf dem Rücken, und später mit einem Handwagen, von Dorf zu Dorf, noch selbst auslieferte.

Sie hatten keine Zeit, um viel zu denken, waren müde von der Arbeit. Es gab immer nur "zu tun". So wurde meine Mutter erzogen, und "so" wollte sie auch mich erziehen, weil sie nichts Anderes kannte.

Mittwoch, 10. Juni 2009

In Gedanken.......

(Unser altes Haus)
.....sage ich zu meinem Sohn, als ich durch den Flur laufe, und die alten, steinernen Bodenplatten so anschaue:

( ...."Die" sind heute noch da..., genauso, wie hier zu sehen...)
"Stell´dir vor, wir würden jetzt 30, 40 Jahre in der Zeit zurück gehen, zur gleichen Stunde, am gleichen Tag.......

Was würde wir sehen? Was würde gerade hier passieren?

(Meine Großmutter, mütterlicherseits)
Vielleicht deine Urgroßmutter, wie sie in ihrer Kittelschürtze mit einem Backblech oder einem Korb frisch gebackener Semmeln die Treppe von der Backstube nach oben kommt, und in den Laden geht, wo schon die Leute auf sie warten.......

Oder vielleicht würdet du deinen Urgroßvater sehen, wie er mit der frisch gedengelten Sense zur Haustür rausgeht, um auf der Wiese das Gras zu mähen......"
(Das Hochzeitsfoto meiner Großeltern, mütterlicherseits.)
Was weiß er schon davon? Was? Was will er überhaupt davon wissen??

Auch meine Erinnerungen an Großmutter und Großvater beschränken sich auf viel zu wenig Augenblicke.

(Hier bin ich, rechts, vor unserem alten Wartburg. Wir waren im Urlaub.)
Ich war Kind, und zum Glück noch unbeschwert.

Es ist schon komisch, dass man immer wieder in solche Erinnerungen zurückkehrt......nur, wenn man über den Flur läuft......

Ich träumte.......

.......von einem indianischen Lehrer, von anderen Schülern, die auch bei ihm lernten, und alles war so herzlich und vertraut!
In einer Sommerlandschaft flog ein Falke so dicht an mir vorbei, dass mich sein Gefieder streifte,...und Pferde waren da, sie kamen auf mich zu ohne Scheu, als wär ich Ihresgleichen, stießen sie mich sanft mit ihrem Kopf.
Später sah ich auch das Meer, Sand und Dünen.....und habe zehn Stunden fast durchgeschlafen.


Dienstag, 9. Juni 2009

Ich diagnostiziere:

Mups! Auch allgemien als "Ziegenpeter" bekannt.

Ich habe mich heute selber im Internet mal schlau gemacht, obwohl es eigentlich nicht meine Art ist, viel über Krankheiten zu forschen und wissen zu wollen, reicht es mir doch langsam, geschnitten, gepickst und weitergeschickt zu werden. Die durch Viren verursachte Krankheit verläuft sehr unterschiedlich, hat zuweilen auch überhaupt keine Symptome, aber die meißten, außer Fieber, zum Beispiel, treffen bei mir zu.
Dagegen tun kann man wohl nichts, wie geschrieben steht. Vielleicht ein paar heiße oder kalte, je nach Verträglichkeit, Wickel, oder ein Zwiebelsäckchen, auch ein paar Kräuter werden genannt, die die Sache lindern sollen,....und "Schmerztabletten", ha, wie komisch, werden angeraten, die ich anfangs eh von mir aus nahm.

Der Artzt hat mir heute bestätigt, dass die Mups-Antikörper in meinem Blut sehr hoch sind,....und schickte mich weiter zur Internistin, wegen der Schilddrüse.......?, wo ich nächste Woche einen Termin bekommen habe.
Am Freitag werde ich noch mal mit meinem Hausartzt über dieses Thema reden.
Man kann doch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!
Das Komische ist halt nur, dass die Schwellungen am Hals noch nicht zurück gehen, auch die Schwäche und das Druckgefühl bleibt, aber schlimmer ist es auch nicht geworden.

.....und übrigens würde ich mich auch gerne mal wieder mit etwas Anderem beschäftigen, als mit Krankheiten!