Dienstag, 16. Dezember 2008

Homage an "Babalu Aye"

Er, der auch Omolu genannt wird, ist der Orisha der Krankheiten und Seuchen.
Da den Sklaven verboten wurde ihre Götter weiter anzubeten, sie zum katholischen Glauben übertreten mussten, wurde seine Ensprechung im Patron der Krankehiten, in San Lazero gefunden.

Babalu Aye ist der Herr der Welt, der die Ausschweifungen der Menschheit mit Virus-Krankheiten bestraft.
Er steht sowohl dem Leben wie dem Tod, den Krankheiten und Epidemien wie der Heilung und wiedererlangten Gesundheit nahe und gilt auch als Arzt unter den Orisha. Er ist auch der Orisha der psychosomatischen Leiden.
Er bevorzugt den Dschungel als Lebensraum, denn gerade dort wird der Zusammenhang zwischen Leben und Tod deutlich. Das vermodernde Laub der Bäume (als Humus) schafft zugleich die Lebensgrundlage der neuen Keime.
Babalu Aye
wird dargestellt durch den Kran
ken Aussgestoßenen. Seine Totemtiere sind Schakale und Straßenhunde.
Sein Tag ist der Montag, und Feierlichkeiten ihm zu ehren gibt es am 15. oder auch 17. Dezember.
Seine Farben sind Rot und Schwarz. Es werden auch Ketten in Schwarz-Weiß getragen. Mit seinem Besen bewegt er sich vorwärts. Mit ihm fegt er alle Krankheiten und Epidemien hinweg. Seine Kinder erscheinen oft auch mit einem Besen und einer Strohkapuze, mit der sie ih
ren Körper, ja sogar das Gesicht verbergen, damit die Pocken nicht zum Vorschein kommen. Denn Omolu ist als Naturphänomen der furchterregende Orisha der Pocken, die er den Legenden nach am ganzen Körper trägt.
Seine bevorzugten Opfergaben sind Weiswein und diverse Getreide, , Samen und Bohnen. Dies verweist auch auf seine enge Beziehung zur nährenden Erde als Gottheit.

Agadogodo awa eri so. Ore Baba

Babaluaye awa eri so.

Fall und Aufstieg von Babalu Aye
(Mythos)
Babalu Aye hatte von Olofi die Gabe bekommen auf jede Frau unwiderstehlich zu wirken, weswegen er auch bei dem weiblichen Geschlecht sehr beliebt war
. Aber er hielt sich nicht an die Regeln, die mit dieser Gabe verknüpft waren, und begann, sich Olofi gegenüber respektlos zu benehmen. Er führte ein ausschweifendes Leben und wurde zum Alkoholiker. Die Menschen, die ihn kannten, wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben, verhöhnten und mieden ihn.
Alle Krankheiten, an denen die Menschen litten, hefteten sich an ihn, und er bekam am ganzen Körper Ausschlag und Pusteln. Babalu Aye wurde zum Ausgestoßenen, der im Abfall nach Nahrungsresten suchte, die andere weggeworfen hatten.
Als er sich seiner Lage bewußt wurde und merkte, dass es nicht so mehr weitergehen konnte, suchte er Orunla auf, weil er s
eines weisen Rats bedurfte. Orunla wollte den lumpigen, kranken Bettler zuerst nicht empfangen, aber Eleggua überredete ihn schließlich doch, Babalu Aye zu beraten.
Orunla riet ihm, zwei Hunde zu nehmen und durch den Wald nach Dahomey zu gehen. Dort angekommen, sollte er zu den Menschen, die ihm begegneten, ganz bestimmte Worte sagen. Babalu Aye tat, wie ihm geheißen, und machte sich auf den Weg.

Unterdessen war im Königreich Dahomey der König gestorben und es gab keinen würdigen Nachfolger für den Thron. Doch hatten die Priester einen Traum, dass ein würdiger Herrscher kommen würde, den sie an den Worten, die ersprechen würde, erkennen könnten.
Als nun Babalu Aye aus dem Wald trat, auf eine G
ruppe Menschen traf und genau die Worte sprach, die Orunla (Ifa) ihm geraten hatte, da erkannten die Priester in ihm den Gesuchten und machten ihn zum neuen König von Dahomey.


Kommentare:

Feona Malea hat gesagt…

Ich habe dir einen Award verliehen auf meinem Englischen Blog: http://angelic-light.blogspot.com/

Grey Owl Calluna hat gesagt…

...ich danke Dir ganz, ganz herzlich,....mach´s aber nicht in englisch,....morgen oder Übermorgen.
Viele liebe Grüße
Grey Owl

Marina hat gesagt…

Hallo
noch 3 Tagen und dann sind wir in Africa!!!!
Wede ich viele, viele photos machen....
Danke fuer deinen homage an Babalu Aye
Mit Liebe
Marina

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Hallo Marina!
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für die Reise,...und wenn Du zurück bist,..melde Dich!
In Gedanken bin ich bei Dir.
Liebe Grüße
Rosi