Samstag, 30. Januar 2010

Die Warnung des freundlichen Dämons Teil 3

Rieke erwachte in einem hölzernen Bett. Sie richtete sich auf und sah sich um. Es war heiß.
Das ganze Haus war aus Holzbalken gebaut. Ihr gegenüber stand ein alter Tisch mit einer Kanne und einer Sc
hüssel aus Porzellan, ihre Bettwäsche war rot-weiß karriert und kratzte. Durch schmutzige Fensterscheiben sah sie noch mehr Holzhäuser. Sie sprang auf, rannte raus auf die Straße.....?? Da war keine Straße,....nur Sand, Holzhäuser, die alle gleich aussahen, und andere Menschen, die wie sie auf dem Balkon vor ihren Häusern standen und....was taten sie da eigentlich?

Rieke
hatte ein leeres, hohles Gefühl, als wäre sie ausgehöhlt. Sie schaute in die Gesichter der Menschen, die alle freundlich lächelten und irgendwie gleich aussahen und sie taten auch alle das Gleiche. Sie strahlen eine Art unbesorgte Gleichgültigkeit aus, denn für alles war gesorgt. Arbeit, Freizeit, Essen, Unterhaltung, sogar Hobby´s durfte man haben, wie zum Beispiel malen.....

Die ganze Umgebung war in Gelb-und brauntönen gehalten. Hölzerne Häuser, wie eine alte Westernkulisse in mitten der Wüste. Nichts,...außer gelben Sand sah sie, so weit sie blickten konnte.
R
echts, schon fast am Ende des Dorfes hatte ein alter Mann in zerschlissener Kleidung einen kleinen Stand aufgebaut. Auf ein paar Kisten lag ein Brett, worauf verschiedene Waren ausgebreitet waren, die irgendwie nicht so richtig in diese Umgebung paßten.
Zwei Männer mit Gewehren patrollierten vor seinem Stand, beobachteten was dort vor sich
ging. Rieke schlenderte die Straße entlang auf den Stand zu. Sie wollte nicht auffallen, stellte sich an die Seite und beobachtete die ganze Szenerie.

Irgend etwas "Verbotenes" schien da vor sich zu gehen, und obgleich die Menschen, die am Stand vorbei gingen sich für die Waren zu interessieren schienen, wagten sie es aber kaum offenes Interesse zu zeigen. Nur ein paar wenige gingen näher an den Stand und betrachteten die ausgelegten Dinge.
Dann fiel Rieke etwas merkwürdiges auf. Jedesmal, wenn die Männer mit den Gewehren sich umdrehten, etwas entfernten, miteinander redeten oder unaufmerksam wurden, holte der alte Mann aus einer Ecke ein paar Zeitungen hervor, die unter einer Plane versteckt waren und reichte sie schnell an ein paar Interessenten weiter.......

Kommentare:

Jouir la vie hat gesagt…

Geht ja richtig spannend und geheimnisvoll weiter...
Sei lieb gegrüßt
Kvelli

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Lieber Kvelli!
Es zieht sich ein wenig......vielleicht hatte ich es ja auch in einen einzigen Post schreiben sollen.....wäre aber übelst lang geworden.
Sei lieb gegrüßt
Grey Owl

Elfe hat gesagt…

Klingt nach Lager, es geht zwar allen "gut", wenigstens materiell, nur die Wahrheit ist verbannt, denn die weckt auf -;)
Liebe Grüsse in den Sonntagabend
Elfe

Grey Owl Calluna hat gesagt…

....es kommt noch doller und.....eindeutiger, liebe Elfe, Ein Hinweis auf "das", wie wir eigentlich schon leben und es nicht bemerken......aber psss....ich nehm da schon was vorweg.
Sei ganz lieb gegrüßt
Rosi