










Das waren jetzt die letzen Bilder. Ich hätte es sehr schade gefunden sie Euch vorzuenthalten.
Diese Idee spuckt mir schon seit kindesbeinen im Kopf herum.
Aber schon seit einiger Zeit habe ich die Lust verloren. Es ist mir einfach zu anstrengend, und es geht hier auch nicht im geringten um´s Geld, worauf mich andere Leute immer wieder ansprechen, was man ja damit verdienen könnte, und an Themen fehlt es mir wirklich nicht.
Heute früh sah ich eine Literatursendung, seit langer Zeit mal wieder. Da wurde zum Beispiel angesprochen wieviele Lebens- und Krankheitsgeschichten derzeit auf den Markt kämen, und man müsse sich schon was Besonderes einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu erregen, aus der "Masse" zu fallen. Ja, man solle auch nicht so viele Themen in einem Buch verarbeiten, sonst wird es ja für den Leser "unübersichtlich", und "Aufarbeitungsgeschichten" gäbe es ja nun schon genug, "Die" sind schon fast out. Und ob man Sterbegeschichten überhaupt in die Öffentlichkeit zerren müßte.....
Bin ich irgendwann eigentlich schon einmal "leichte" Wege gegangen?
Meine Weigerung weiterhin Tabletten zu nehmen, die mir nicht gut tun.
Was will ich eigentlich damit sagen? Ich glaube,.....dass jeder seine Gesundheit vielleicht auch mal selber in die Hand nehmen sollte, oder, zumindest mal drüber nachdenken könnte, was ihm gut tut, und was nicht, um sein Leben zu verbessern.
Ein schöner ruhiger Tag, nicht viel zu tun, nur, was nötig ist, und das im Schildkrötentempo,....sehr erholsam!
Jörg hat zum Abendessen Pilze und ein paar Geflügelwürstchen gebraten.
Teil 2
Auf bekanntem Wege kam ich wieder zu ihnen, nur das Licht am Ende des Tunnels war diesmal nicht da, sondern gleich das Ödland mit seinen umgeknickten, abgestorbenen Baumstümpfen, nur Erde, keine Farben, der düsteren Stimmung, die ich schnell durchqueren wollte. Die Ahninnen blieben schon in den Höhlen zurück, und nur die Spinnen begleiteten mich.
Urd, Werdandi und Skuld erwarteten mich schon. Ich ging diesmal ganz alleine ins Haus. Die Spinnen blieben draußen. Werdandi nahm mich an der Hand, und sie führte mich hinter die Hütte zur Quelle an die Wurzeln von Yggrasil. Mit einem Ruck tauchte sie urplötzlich mein Gesicht in das Wasser und hielt meinen Kopf fest, hatte mich fest im Griff und ich konnte mich nicht mehr bewegen,dachte....ich ertrinke. Aber, da war nur Licht, und ich konnte amtmen......
Zum Abschied gab mir jede von ihnen ein Geschenk mit auf die Rückreise.
.......ist nicht viel passiert.
Ich setzte mich auf den Stuhl vor meinem Altar, nahm das Damaru, und begann den Griff zwischen meinen Handflächen zu drehen. Erst ganz leicht, was den Effekt hatte, dass nur eine Kugel hin und her schwang Dann mit mehr Kraft und schneller, und die andere Kugel lies auch ihr tak, tak,tak auf der kleinen Trommelfläche hören.
Eine ganze Weile dreht ich so, und der gleichmäßige Schlag des Damaru beträubte meine Sinne zusammen mit dem angenehmen Geruch von Salbei, Lorbeer und Zimt. So hörte ich nicht nur das Geräusch der Kugeln, wie sie auf die runde Fläche trommelten, sondern ganz dezent, im Hintergrund, eine Kinderstimme, hoch und fein, die zu einer Frauenstimme wurde, und ich fühlte mich irgendwo in einem anderen Land, bei fremden Menschen sitzen, wo ich, zumindest in diesem Leben, noch nie gewesen bin.
Als ich begann ein Mantra zu singen verschwanden die Stimmen und ich konzentrierte mich ganz auf meine eigene. Während ich das "OM" sang spührte ich es am deutlichsten, wie meine Stimme vibrierte im Klang des Damaru. Schwingung verband sich mit Schwingung.......
Eine zweite Vison stellte sich ein.
Teil 1
"Es ist fast zwei Jahre her, als ich die Nornen das erste Mal besuchte, und es war eine ausgiebige, lange Reise, aber was ist schon Zeit, besonders im Zauberland, auf einer anderen Ebene.
So gingen wir durch das Labyrinth, bis wir zu einer Höhle kamen, die sich in tausend steinerne Gänge ergoß, wo am Ende ein helles Licht auf uns wartete. Die Spinnenbegleiterinnen liefen an den Wänden entlang, und als wir an das Ende des Tunnel gelangten, spannen sie mich ein, zum Schutz wohl, dachte ich, denn wir kamen, zu meinem Erstaunen, durch ein Ödland, mit abgestorbenen Bäumen, ohne Pflanzen und Tiere mit einem düsteren Himmel, das erst durchlaufen werden mußte. Es machte Mühe, natürlich, aber am Ende wartete schon der Bussard, auf dessen Rücken wir stiegen und über eine wunderschöne, blühende Sommerlandschaft flogen, wo er dann auf der Wiese vor dem Haus der Nornen landete. Wir gingen alle auf das Gartentor zu, ich noch immer von Spinnenweben eingehüllt, und als ich dann mit den Spinnen ins Haus ging, blieben die Ahninnen im Garten.
Das Haus sah wie eine Blockhütte in den Bergen aus. Ich sah soetwas wie eine Feuerstelle, einen Kamin, in dem das Feuer loderte. Auf drei Holzschemeln saßen drei Frauen und spannen. Links Urd, in der Mitte Werdandi und rechts Skult, die einen Schleier über´s Gesicht trug.
Meine Fragen wurden beantwortet, eine nach der anderen. Erst redete Urd zu mir, in ihrer dunklen Kleidung, sehr reserviert, wenig freundlich, aber sehr bestimmt. Sie sagte nicht viel und widmete sich dann gleich wieder ihrer Arbeit.
Im Garten nahmen mich die Ahninnen wieder in Empfang und wir traten die Rückreise an, genauso, wie wir gekommen waren.
Meine Reise, in andere Welten, kann "jetzt" beginnen.
Gestern viel zu lange Filme geschaut. Ich hatte mir die Blade Trilogie ausgesucht, und trotzdem gut geschlafen, geträumt von Steinen, und Spinnen die auf mir herumkriechen, mit einem gutem Gefühl aufgewacht.
Gewohnheiten durchbrochen, beim Essen, beim Tagesablauf, die ich aber nicht beibehalten möchte.
Diese Woche scheint mir das Zeitgefühl verloren gegangen zu sein. Seitdem ich am Dienstag nach Hause kam, denke ich immer nur das es Freitag ist. Komisch. Mein Hirn hat wohl abgespeichert:".....keine nennenswerten Termine mehr, diese Woche".
Kalt ist es heute. Ein wenig geschneit hat es auch. Es ist aber nichts liegen geblieben.
Ausgeschlafen, gekocht, über´s Leben nachgedacht während ich Knoblauch schälte, nicht draußen gewesen, eine Räucherung gemischt, am Laptop Kaffee getrunken und gar nicht bemerkt, dass es schon wieder Abend geworden ist.