Freitag, 18. September 2009

Nebel gab es heute früh auch noch, aber dann kam endlich die Sonne durch, und ich habe es so bereut, dass ich keine Zeit und Kamera dabei hatte,....es sah malerisch aus.
Gestern war ich bei der Optikerin. Am Montag gehe ich noch mal, dann gibt´s kulanterweise Probegläser, und wenn´s gar nicht besser wird, werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen mit Gleitsichtgläsern.
Das Buch, dass ich bei
Apaika gesehen hatte, ist auch angekommen.
Es gab wieder Kürbispuffer, weil schnell in der Küchenmaschine gehäckselt,...na ja, das Braten dauert schon ein bischen.....und spät abend´s hatte ich gestern noch einen Termin bei der Neurologin, wo wir erst gegen neun wieder zu Hause waren, weil ich über zwei Stunden warten mußte, und ich dann noch bis zehn hier rumrödelte mit kleinen Hausarbeiten, und dann total geplättet in´s Bett viel.
Heute früh gegen neun noch mal ins Brillengeschäft zum Augen prüfen, einkaufen und zur Physiotheraphie.
Nächste Woche Montag geht´s weiter mit den Terminen, noch mal Optik, dann Internistin,...oder umgekehret.....
....und ein kleines Geschenk kam heute auch noch, damit ich den alten, kaputten Strohhut endlich ablegen kann.


Mittwoch, 16. September 2009

Nebel......

Warm hüllt der Nebel alles ein, nein, er ist wirklich nicht kalt. Vielleicht ist Nebel die Substanz zwischen Himmel und Erde, in der sich beide nahe kommen, sich austauschen, Wesen, Energien, Engel hin und her schicken, wie ein himmlischer Fahrstuhl, in dem die Göttinnen zur Erde steigen, ein menschliches Gewand anziehen und unter uns wandeln,.....und wir begegnen ihnen, nicht nur als Menschen, sondern auch als Bäume, Tiere, Wasser, die kleine Pflanze an der Straßenecke, die Bettlerin, die einen alten Einkaufskorb vor sich herschiebt mit all´ihren Habseligkeiten.
Und wenn wir genau hinschauen, sehen wir vielleicht die kleinen Lichtpunkte, die sich, mal still und langsam, mal freudig tanzend, vom Himmel zur Erde und von der Erde zum Himmel bewegen, Seelen, die sich verabschieden, und Andere, die wiederkommen.
Nach gut zehn Stunden Schlaf, den mein ganzer Körper wohl brauchte, und nach Träumen, die an ein Horror-Endzeit-Szenario erinnern, ging ich erst mal raus,....in den Nebel, und stellt fest, dass er wirklich nicht so kalt war, und auch die feuchte Luft tat den Lungen und der Haut ganz gut.
Der Hollerbaum rief mich. Ich ging zu ihm, stellte mich unter sein Blätterdach, breitete die Arme aus, und da kam ein Windstoß auf, der mir die abfallenden Blätter direkt ins Gesicht bließ. Er sagte wohl:"Guten morgen! Schön, dass Du wieder da bist,mich besuchts." Und just in diesem Moment kam mir eine Idee in den Kopf, die ich bei meiner Ganzkörperheilung gut verwenden kann.
Als ich schon wieder die Steintreppen nach oben ging, um mir ein Frühstück zu machen, dass ihr alle kennt, und auf dass ich mich auch schon jeden Morgen freue, kamen mir die "Fünf Tibeter" in den Sinn, die ich vor vielen Jahren aufgehörte hatte zu üben, weil ich der Meinung war, dass ich das mit der MS und so dick wie ich jetzt durch die Tabletten geworden war, nicht mehr machen könne. Na ja, vielleicht ist es Zeit, mich mal wieder mit ihnen zu beschäftigen, selbst, wenn es nicht gleich so gut geht,wie ich´s mir vielleicht vorstelle.

Dienstag, 15. September 2009

Ein wenig traurig.......

Schauspieler in einem Film der zum Kult geworden ist, "Facheln im Sturm", wer kennt sie nicht diese Serie, auch ein wenig Traum meiner Jugendjahre,.......ist gestern verstorben. Ich möchte hier keine Biographie abschreiben, die schon überall im Netz steht, besonders viel wußte ich über sein Privatleben auch nicht, nur,....dass er ein wirklich guter Schauspieler war,...und so gerne würde ich auch noch "guter Mensch" schreiben. Ob er´s nun war oder nicht, könnte wohl nur er selbst und seine Angehörigen, die, die ihn gut kannten beantworten.
Ich wünsche ihm auf alle Fälle eine gute Reise.

Montag, 14. September 2009

Regt zum nachdenken an......

"Benjamin Button", ein seltsamer, seltener Film, der einen in einer merkwürdigen Stimmung zurückläßt.
Während des Films, der ja zweieinhalb Stunden läuft, hat man genug Zeit um nachzudenken, denn das tut man unweigerlich, weil
es um Themen des Lebens geht, die wohl niemanden kalt lassen, und in dieser Zeit des Jugendwahns, schon gar nicht.
Man kommt nicht daran vorbei sich vorzustellen,
wie es wäre, wenn das Leben anders verlaufen würde. Vielleicht wird man sogar ein wenig toleranter, sieht Dinge anders, als vorher, und jeder erinnert sich, oder nimmt einen anderen Teil dieses Films mit sich, aber vergessen, denke ich, kann man ihn nicht so schnell.

Trübe Strickjackentage

Pflaumen,.......-kuchen und -kompott, ein neuer DVD Player für den Sohnemann, ein überfauler, zäher, unbeweglicher Sonntag, ein Laptopmontag, Fertigpizza für mich, und Hefeklöße mit Heidelbeersoße für Jörg,..............und ich muss mir wohl heute wieder einmal verzeihen, dass ich nichts, aber auch gar nichts von alldem, was ich mir so vorgenommen hatte, geschafft habe. Na ja, was soll´s, der Winter ist noch lang, und die "dunkle Jahreszeit" scheint schon mal zu üben, denn der Himmel ist voller grauer Wolken, die sich ausweinen, der Wind ist kühl, und die Dunkelheit nimmt zu, mehr und mehr. Ja, der Sommer ist zu Ende, ohne Zweifel.

Klosterruine Paulinzella - Die "Zweite"

So,....wie versprochen geht "hier" die "Führung" weiter.








Diese alten Säulenstücke auf der Wiese, fand ich so interessant.
Hier in dieser Ecke stand eigentlich mal der Kirchenaltar.

Das war die Begründerin des Klosters. Nach ihr wurde dann auch der Ort benannt.
Das war wohl das Taufbecken. Ganz schön groß.....Ob man da ganz reinstieg?
....ich mag die alten Bäume......
Hier waren wir schon wieder auf dem Weg zurück.
Vor nicht all zu langer Zeit waren in den Ställen wohl noch Kühe drin....

Hier geht´s schon wieder auf die ,...na ja, Hauptstraße.
Die Bauernhöfe dort sind von alt, und nostalgisch, bis neu und schön hergerichtet.

Im Hintergrund sieht man schon unsren kleinen blauben Flitzer,...und ab da, ging´s wieder heimwärts.

Sonntag, 13. September 2009

Baustellen Rabatt

Der kam uns gerade recht, weil dort, direkt vor der Videothek schon ein halbes Jahr gebuddelt wird, keiner mehr anhalten will und kann, gibt es zwei Filme für den Preis von Einem, was uns zum Ausleihen zweier Filme verleitet, wovon der Eine wirklich grottenschlecht ist, und ich am Ende froh bin nur einen bezahlt zu haben. Der wirklich "gute Film" sei hier noch lobend erwähnt: "Gran Torino" von und mit Clint Eastwood.

"Lake Placid 2" hat den Namen kaum verdient, weil er nich mal annähernd an den erten Film heranreicht. Man stellt sich etwas vor, weil man ja den ersten Film kennt, und die Erwartungen werden keinesfalls erfüllt. Hier wird jedes Klischee bedient und die Dialoge sind unter dem Niveau. Sogar die Teenie-Entkleidungsszene, in Erotikfilmmanier darf nicht fehlen, bevor sie dann von einem virtuellen, schlecht animierten Krokodiel gefressen werden. In der Hälfte des Film hat sogar Jörg endlich zugestimmt ihn auszuschalten, denn die Art der Kommunikation, die Ausdrucksweisen, besonders dieses machohaften Sheriff´s mit seinem unterbelichtetem Geschwafel ging mir schon von anfang an auf den Keks. Also,....nicht für Leute mit Hirn.
Normalerweise mecker ich ja nicht so arg. Aber da ich nur noch selten Filme schaue, fällt es mir dann ganz besonders auf.

Samstag, 12. September 2009

Heute ist,...."Oshun" Tag

"Sie", ist mein Hauptorisha, neben Yemaya, Shango, Eshu und Ogun.
Als ich glaubte ich brauche keine Musik mehr, hat sie mich gelehrt wieder zuzuhören, als ich glaubte, nicht mehr tanzen zu können, hat sie mich ermuntert, ja, mir sogar das Versprechen abgerungen, dass ich doch wieder tanze, und die Heiterkeit gibt sie mir immer wieder, wenn ich sie brauche.
Sie läßt mich fühlen, lachen, scherzen, Freude empfinden, sie läßt mich lieben und vergeben, auch mir selbst.
Sie ist einfach großartig, und immer gut gelaunt,....zumindest habe ich sie noch nie anders kennengelernt.
Vor einem Jahr hatte ich schon über Oshun berichtet.
Anfangs dachte ich, sie wollte gar nichts von mir wissen. Ich spührte sie nicht. Der "Durchbruch" kam in einem erstaunlich realen Traum.
Ich war mit meiner Familie in einer Stadt unterwegs, lief durch die Straßen. Vor weit her hörte ich lateinamerikanische Musik und suchte solange, bis ich den Saal fand, wo eine Gruppe probt. Männer mit Instrumenten, und eine wunderschöne Mulatin sang. Eine Weile hörte ich zu, hatte mich direkt vor die Bühne gesetzt. Die Band machte eine Pause, die schöne Frau kam an mir vorbei uns flüsterte mir ins Ohr: "Kennst Du mich nicht?"
Ich fragte:"Wer bist Du?"
Sie lachte und antwortete:"Kennst Du mich wirklich nicht??"


Als ich aufwachte, wußte ich, dass mich Oshun besucht hatte, und von nun an kam sie immer wieder.
Ori Ye Ye O


Traumzeichen

Geträumt: Ich bin in einer Landschaft, wie es sie hier so gibt. Ein Weg ist da, Geröll und Steine, Bäume und Sträucher, eine Felswand aus Schiefergestein. Auf dem Weg lege ich einen kleinen Steinkreis, und mache Feuer in ihm. Später gieße ich Wasser über die heiße Glut, und ein Stein zerspringt. Viele kleine schwarze Splitter von diesem Stein, die aussehen wie spitze Nadeln, bohren sich in mein Gesicht, in die Hände. Ich ziehe sie vorsichtig wieder raus. Da kommt ein Mann, der meine Hand nimmt, sie hoch hebt, zu seinem Mund, und mit seinen Lippen drei hintereinander stehende Splitter herauszieht. Er lächelt,.....und verschwindet.
Ich gehe auf die Büsch zu, und zu meinem Erstaunen finde ich dort ein paar Federn eines Greifvogels,.....auch andere liegen dort. Ich nehme die Federn, je eine in jede Hand, breite die Arme aus, hebe meinen Kopf zum Himmel und fange an zu singen, so schön, wie ich es selber noch nie zuvor gehört hatte.
Es waren zwei Zeilen in englisch. Die Er
ste habe ich vergessen, die Zweite lautete:".....to be free", und mit einem Mal wurde ich durchsichtig, löste mich auf, und wurde zu all "Dem", was um mich herum war, den Büschen, der Luft, den Steinen........
Später: In einem Haufen Steine fand ich achteckig geschliffene Obsidiane. Erst waren es viele, dann lagen fünf zusammen mit drei Bergkristallspitzen. Ein anderer Haufen, ein anderer Ort. Zwischendurch war ich munter. Wieder fand ich Obsidiane. Aber diesmal in Sargform, mit roten und weißen Zeichen.



Nach dem Aufwachen wurde mir klar, dass dies ein eindeutiges Zeichen von Baron Samedi ist, über den ich ja schon geschrieben hatte.
Stellt er sich nur vor, oder was will er von mir?
Vielleicht läd er mich auch ein, mit ihm zu feiern, am 1. und 2. November, den Tag der Toten, denn er ist der Herr über die Gede, und die Friedhöfe, steht mit den Ahnengeistern in Verbindung.

Freitag, 11. September 2009

Klosterruine Paulinzelle - Die "Erste"

Hier noch mal ein Blick auf´s "Schwarzatal", von der Straße nach Königsee.
Mittags beim kochen entschlossen wir uns, des guten Wetter´s wegen nachmittag einen Ausflug zu machen, und die Klosterruine wollte Jörg schon lange einmal besuchen.

Unterwegs waren einige Umleitungen und wir kamen auf sehr abenteuerlichen Straßen entlang, ......
......die schon eher wie Feldwege aussahen und ordentlich Staub aufwirbelten,....
....und ich dachte schon, wir hätten uns verfahren.
Wir haben es aber dann recht schnell gefunden, denn es ist von der Straße aus zu sehen, nur kein Parkplatz war in Sicht.
So sind wir erst eine ganze Weile rund um´s Dorf gefahren, mußen dann noch ein ganzes Stück laufen. Es war wirklich sehr warm und anstrengend.
Dazu kam noch, wie das meißt immer so ist, dass ich dringend auf die Toilette mußte, wir aber nicht gleich eine fanden, und ich einen kurzen, mittelgroßen Wutanfall hatte, wo ich Jörg mal loben muss, der sie dann fand.
Aber,....."Die" war leider verschlossen, weil, nur für Restaurantgäste, und man schieckte uns eine Etage höher, wo eine unfreundliche Frau mich auch noch "dafür" abkassierte.
Der Ärger verrauchte dann ganz schnell, und wir konnten uns in Ruhe dort umschauen.
Hier ging´s zur Gaststätte.....
Dieses Gebäude ist wunderbar restauriert und es steht "Fortsamt" dran.

Hier ist einer von ursprünglich zwei Türmen, die den Eingang zu einer Vorkirche säumten.
Die Tür gefiel mir so gut. War aber verschlossen,....und wer weiß, was sich dahinter einmal abgespielt hat.
Bänke zum ausruhen standen überall, und das war auch gut so.
Nicht das die Anlage sehr groß was, nein, aber man konnte dort die Ruhe genießen, in die Vergangenheit lauschen, und wenn man genau hinhörte, waren da noch die Stimmen von den Menschen, die früher dort ihr Leben verbrachten. Man hat die Energie förmlich noch gespührt.....



So, und hier geht es dann das nächte Mal weiter.