Alte, bitter gewordene Frauen, es gibt so viele, in der älteren Generation.
Gut, Frau könnte sagen, sie haben es nicht besser gelernt, mit-bekommen, von ihren Eltern, ihrer Familie. Aber "wofür" haben sie gelebt? Für den Vater, den Bruder, den Mann, den Sohn, um langsam zu versteinern?
Vielleicht ist es "das", was Medusa mit uns macht, wenn wir unbeweglich werden und sind, uns jeglicher Veränderung verweigern, ja, nicht mal darüber nachdenken, einfach immer so weiter machen, den alten Trott, wie eh und je, wie es die Mütter und Großmütter schon getan haben, die die Töchter in die selben Fallen haben laufen lassen, ja, sie oft genug auch noch hineingeschickt haben, weil sie ja auch nichts anderes kannten, weil die Tradition nun mal so war und ist......
Aber wir haben eine Chance den Panzer, die Kruste jederzeit wieder aufzubrechen. Da ist es gut, keine Angst vor "Schlangen" zu haben.
.....,und so wurde wohl die Geschichte von Adam und Eva im Paradies erfunden, um die Menschen fern zu halten, von der Erkenntnis, der Weisheit, um Macht über sie zu haben.
Diese "Struktur" ist schon "so" alt! Und trotzdem gibt es immer noch zu wenige, die sich mit der Schlange verbünden. Denn sie sind Weise Wesen,....war sie doch "vor" allem männlichen da.
Was sagt uns denn der Mythos von Medusa? Dabei ist zu beachten, dass im alten Griechenland auch schon das patriarchale Denken "herrschte".
"Man" soll die nicht belehrbaren, sich ständig widersetzenden Frauen am besten gleich aus- und absondern, sie verbannen, damit sie nicht noch ansteckend wirken, in ein Kloster stecken, sie einheitlich häßlich machen, und warten, bis sie alt sind. Wobei "frau" bedenken muss, dass Klöster, früher, die einzige Möglichkeit für Frauen waren, sich der direkten Dominanz der Männer, in der Familie, im Leben, zu entziehen, obwohl in kirchlichen Gefielden auch die Männer herrschten, mit dem Papst als Oberhaupt.
Lernen sie nicht, sich zu unterwerfen, wird kurzer Prozeß gemacht, und nicht selten ein Exempel statuiert. Sie werden verunglimpft, gedemütigt, mit Dreck und Steinen beworfen, und am Ende werden die Stärksten auch schon mal weggesperrt oder gar getötet, einen Kopf küzer gemacht (siehe Medusa-Mythos/Schlangengesang, Ausgabe 29), von einem jungen "Helden". Das hatten wir doch schon einmal, bei "Tiamat". Braucht es einen "jungen Mann", um die aufmüpfige Mutter in die Schranken zu weisen, sie zu strafen,....na, da wären wir doch schon im Islam, wo die Frauen nicht mal einen eigenen Namen haben. ......"Tochter von,....Frau von........, Mutter von.....,aber auch nur, wenn sie einen "Sohn" geboren hat.
Es gibt nur noch wenige, aber immer noch Länder, wo Frauen sogar heute noch umgebracht werden, wegen "Vergehen" und Verhaltensweisen, die für uns, hier , ganz normal sind.
Trotzdem werden auch hier unangenehm auffallende Frauen immer noch benachteilig, lächerlich gemacht, nicht beachtet, an den Rand der Gesellschaft gedrängt,...und immer noch....weggesperrt.
Und so werden Frauen aufeinander gehetzt, die bedauerlicherweise noch gegeneinander aggieren, anstatt sich zu verbünden, sich zu helfen, zu unterstützen......, im patriarchalen Gefüge,......sind sie oft nicht mehr "Herr ihrer Sinne".....